Heute, am 10. Juni 2026, stellte Helsing auf der ILA Berlin die CA-1EA vor. Eine Erweiterung ihrer Drohne CA-1 Europa, die speziell für den elektronischen Kampf ausgelegt ist.
Im Jahr 2025 stellte Helsing die Plattform CA-1 Europa vor. Die Drohne, entwickelt und gefertigt von der Helsing-Tochter Grob Aircraft, wurde damals als autonomes Kampfflugzeug präsentiert. Nun kommt es wohl zu einer Erweiterung des Portfolios um elektronische Maßnahmen.

Das unbemannte System CA-1EA
Die CA-1EA (Electronic Attack) ist darauf ausgelegt, sichere Korridore für andere Flugzeuge oder Drohnen zu schaffen. Zur Wirkung sollen Störmittel dienen, die etwa Radare unbrauchbar machen. Dabei ist eine effiziente Koordination mit den anderen beteiligten Flugzeugen essentiell, weshalb die Drohne laut Hersteller zur Zusammenarbeit mit herkömmlichen Jets, wie Eurofighter, und anderen unbemannten Systemen befähigt ist.
Die Plattform CA-1
Für eine bessere Unterscheidung wird die ursprüngliche Kampfflugzeug-Variante zu CA-1KA (Kinetic Attack) umbenannt. Deren Erstflug ist für Anfang 2027 angesetzt, eine erste Einsatzbereitschaft für 2029. Bei der CA-1EA soll dies ab 2031 erreicht sein. Die beiden Systeme teilen sich Flugwerk, Antriebssystem, Autonomie-Software-Suite und die Bodenkontrollinfrastruktur. Primär unterscheidet sich lediglich die Nutzlast. Durch diesen Ansatz sollen entsprechende Synergieeffekte geerntet werden, da Wartung, Ausbildung und Produktion stark standardisiert werden kann. Mit einem weiteren Ausbau der CA-1 Plattform wird aktuell geplant, um noch besser flexibel Anforderungen entsprechen zu können.
Laut Hersteller handelt es sich auch um die einzige tatsächlich europäische Lösung ihrer Kategorie, die den deutschen und verbündeten Luftstreitkräften zurzeit angeboten wird.
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