Während seines Treffens mit dem US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am 9. Mai bestätigte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius, dass Deutschland die Kosten für drei aus US-Beständen stammende Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) übernehmen wird. Diese Systeme, die insgesamt rund 30 Millionen Euro kosten, sollen zeitnah an die Ukraine geliefert werden. Die Entscheidung für diese Unterstützung traf Deutschland vor der Genehmigung des 60-Milliarden-Dollar-Hilfspakets durch das US-Parlament, deren Ausgang damals noch ungewiss war. Trotz der später erfolgten Zustimmung des Parlaments zu dem Paket soll die Finanzierung der drei HIMARS-Systeme fortgesetzt werden, so Pistorius. Der Bedarf der Ukraine an solchen Artilleriesystemen bleibt hoch; laut einer Aufstellung der US-Regierung aus dem April 2024 hat die Ukraine bereits 39 HIMARS-Systeme erhalten. Die ersten dieser Systeme wurden bereits im Sommer 2022 geliefert.
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