Beschaffungsvorhaben des Unterstützungsbereichs

Beschaffungsvorhaben des Unterstützungsbereichs
Foto: RMMV GmbH

Diese Liste umfasst die wichtigsten Beschaffungsvorhaben des Unterstützungsbereichs. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Projektstatus, Auftragnehmer, Bestand, Bestellt, Bedarf, Kosten, Finanzierung und Auslieferungszeitraum der einzelnen Beschaffungsvorhaben. 

Letzte Aktualisierung: 7. August 2026

___STEADY_PAYWALL___

Geschützte Transportfahrzeuge 15t

Geschützte 8×8 Transportfahrzeuge 15 t | Foto: Bundeswehr/Presse- und Informationszentrum AIN

Typ: Geschütztes Transportfahrzeug (GTF) in der Zuladungsklasse 15 Tonnen (ZLK 15t)

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Iveco Magirus 

Bestand: 146+

Bestellt: 454

Bedarf: 1.194+

Kosten: 376,2 Mio. Euro

Finanzierung: Einzelplan 14 (Kapitel 1405 Titel 554 06)

Auslieferung: 2013 – 2027 

Beschreibung:

Im Jahr 2013 orderte die Bundeswehr erstmals 147 Geschützte Transportfahrzeuge (GTF) der Zuladungsklasse 15 Tonnen, die bis zum Jahr 2019 geliefert wurden. Gegen Ende des Jahres 2020 schloss das BAAINBw einen siebenjährigen Rahmenvertrag mit Iveco Defence Vehicles. Dieser Vertrag sieht die Lieferung von bis zu 1.048 8×8 Trakker GTF in der 15-Tonnen-Zuladungsklasse vor. In einem ersten Los wurden 224 dieser Fahrzeuge für 182,8 Millionen Euro bestellt. Die Auslieferung dieser Transportfahrzeuge ist zwischen 2021 und 2025 geplant. Am 15. März 2023 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages der 25-Mio.-Euro-Vorlage zur Beschaffung eines zweiten Loses mit weiteren 230 GTF ZLK 15t zugestimmt. Der Auftragswert für das zweite Los beläuft sich auf 196,2 Millionen Euro und wird aus dem regulären Verteidigungshaushalt finanziert. Das zweite Los soll im Zeitraum 2025 bis 2027 ausgeliefert werden. Die Nutzungskosten werden auf 104 Millionen Euro geschätzt. Bis 2028 können weitere 594 GTF ZLK 15t aus dem Rahmenvertrag abgerufen werden, sofern die notwendigen Haushaltsmittel dafür verfügbar sind. Die Basis des Geschützten Transportfahrzeugs ist der Iveco Trakker.

Geschützte Transportfahrzeuge 5t

Kanada beschafft über 1.500 Mercedes Benz Zetros
Foto: Sonaz

Typ: Geschütztes Transportfahrzeug der Zuladungsklasse 5t (GTF ZLK 5t)

Projektstatus: Ausschreibung

Auftragnehmer: /

Bestand: 0

Bestellt: 0

Bedarf: 3.500

Kosten: N/A

Finanzierung: N/A

Auslieferung: N/A

Beschreibung:

Die Bundeswehr plant die Beschaffung von geschützten Lastkraftwagen der Zuladungsklasse 5 Tonnen. Wie aus einer Mitteilung des BAAINBw auf der europäischen Vergabeplattform TED hervorgeht, wurde nun ein entsprechender Teilnahmewettbewerb veröffentlicht. Ziel ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über die Lieferung von bis zu 3.500 „Geschützte Transportfahrzeuge der Zuladungsklasse 5t“ (GTF ZLK 5t) in zwei Varianten. Die GTF ZLK 5t sind allradgetriebene, dreiachsige Transportfahrzeuge mit geschützten Fahrerhäusern und einer Zuladungskapazität von fünf Tonnen. Geplant ist ein 15-jähriger Rahmenvertrag für die Lieferung von bis zu 3.500 Fahrzeugen. Zunächst sollen 55 Fahrzeuge ohne Selbstbergewinde sowie 40 Sätze ungeschützter Scheiben und ein Sonderwerkzeugsatz beschafft werden. Zusätzlich sind 2.963 weitere Fahrzeuge ohne Selbstbergewinde und 482 mit Selbstbergewinde, 3.460 Sätze ungeschützter Scheiben, 75 Sonderwerkzeugsätze, Ersatzteile und 30 Tage Ersatz- und Austauschteile vorgesehen. Das BAAINBw beabsichtigt, bis zu drei Hersteller mit der Lieferung von je zwei Nachweismustern für technische Untersuchungen zu beauftragen. Diese Muster sollen bis zum 4. März 2025 geliefert werden.

Wechselladersysteme

Bundeswehr erhält 568 weitere Logistikfahrzeuge
Wechselladersysteme / Foto: RMMV GmbH

Typ: Wechselladersysteme (WLS)

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Rheinmetall MAN Military Vehicle GmbH 

Bestand: min. 1.008 Wechselladersysteme / 2.921 Wechselladepritschen / 2.320 Planen- und Spriegelaufbauten

Bestellt: min. 3.804 Wechselladersysteme / 3.821 Wechselladepritschen / 3.820 Plane- und Spriegelaufbauten

Bedarf: 4.000+

Kosten: min. 1,87 Mrd. Euro (Festbeauftragung) / 2 Mrd. Euro (Gesamtauftragwert)

Finanzierung: Einzelplan 14 (Kapitel 1405 Titel 554 06) & Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 554 06)

Auslieferung: 2022 – 2027

Ziel/Zweck: Die neuen Wechselladersysteme (WLS) sollen die veraltete MULTI-Flotte ersetzen und den gestiegenen Bedarf an geschützter und ungeschützter Mobilität im Rahmen der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung anteilig decken. „Sie ermöglichen den Transport von Versorgungsgütern und damit die Versorgung der Truppe ohne Inanspruchnahme weiterer Umschlagmittel wie Krane oder Stapler. Das Fahrzeug legt lediglich die Wechselladepritsche mit dem darauf befindlichen Container oder den palettierten Versorgungsgütern ab und ist dann sofort bereit, eine andere Wechselladepritsche mit Ladung aufzunehmen. Der Materialumschlag wird schneller, die Versorgungskette wird leistungs- und durchhaltefähiger“, schreibt das BMVg.

Projektverlauf:

  • 27. Mai 2020: Der Haushaltsausschuss des Bundestages stimmt dem Abschluss eines Rahmenvertrags über bis zu 4.000 WLS ZLK 15 t zu. Festbeauftragt werden sollen in einem ersten Schritt zunächst lediglich 230 geschützte und 310 ungeschützte Fahrzeuge für rund 360 Millionen .
  • 18. Juni 2020: Das BAAINBw hat mit der Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) einen Rahmenvertrag über bis zu 4.000 WLS ZLK 15 t im Wert von 2 Milliarden Euro geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 2021 bis 2027. Festbeauftragt wurden 540 WLS – davon 230 mit geschützter Kabine – für 348 Millionen Euro. Die Auslieferung soll 2021 beginnen.
  • 1. Oktober 2021: Die WLS erhalten das Schnellnebelschutzsystem ROSY (Rapid Obscuring System) von Rheinmetall. Insgesamt werden in einem ersten Schritt 540 Systeme von der Rheinmetall Waffe Munition an die Rheinmetall MAN Military Vehicles, den Hersteller der Fahrzeuge, ausgeliefert. Bis Anfang November 2021 liefert Rheinmetall 150 ROSY-Gerätesätze aus. Die restlichen 390 Gerätesätze sollen bis Ende Oktober 2022 folgen.
  • 6. Mai 2022: Übergabe der ersten WLS durch RMMV an die Bundeswehr in München.
  • 14. Juni 2023: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von weiteren 164 Geschützten und 203 ungeschützten Wechselladersystemen (WLS) sowie 1.634 Wechselladerpritschen mit Zubehör aus dem bestehenden Beschaffungsrahmenvertrag zu.
  • 29. Juni 2023: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Herstellung und Lieferung von weiteren 367 WLS – 164 geschützte und 203 ungeschützte – sowie 1.634 Wechselladerpritschen mit Zubehör für rund 317 Millionen Euro. Die Auslieferung soll bis November 2023 erfolgen.
  • 5. Juni 2024: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von weiteren 1.250 ungeschützten und 265 geschützten WLS ZLK 15 t sowie 500 Wechselladepritschen und 500 Planen- oder Spriegelaufbauten für rund 920 Millionen Euro zu. Die Nutzungskosten für die kommenden 20 Jahren werden auf 735,2 Mio. Euro geschätzt. Laut BMVg wurden bislang 1.008 Lastwagen sowie 2.921 Wechselladepritschen und 2.320 Planen- und Spriegelaufbauten geliefert.
  • 11. Juni 2024: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Herstellung und Lieferung von weiteren 1.515 WLS ZLK 15 t – 265 geschützte und 1.250 ungeschützte – sowie 500 Wechselladepritschen und 500 Planen- oder Spriegelaufbauten für rund 920 Millionen Euro. Die Lieferung soll bereits im November 2024 abgeschlossen sein.
  • 6. November 2024: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von weiteren 180 ungeschützten und 20 geschützten WLS ZLK 15 t für rund 114,5 Millionen Euro zu. Die Betriebskosten für eine Nutzungsdauer von 20 Jahren werden auf 92,8 Mio. Euro geschätzt.
  • 18. Dezember 2024: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von weiteren 98 ungeschützten und 121 geschützten WLS ZLK 15 t für rund 162,9 Millionen Euro zu. Die Betriebskosten für die geplante Nutzungsdauer von 20 Jahren betragen 125,4 Mio. Euro.
  • 20. Januar 2025: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Herstellung und Lieferung von weiteren 219 WLS ZLK 15 t – davon 121 geschützte und 98 ungeschützte.
  • 30. Juli 2025: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von weiteren 933 ungeschützte und 30 geschützten WLS ZLK 15 t sowie 400 Wechselladerpritschen (WLP) und 1.000 Plane-/Spriegelaufbauten (P/S) zu.
  • 4. August 2025: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Herstellung und Lieferung von weiteren 963 WLS ZLK 15 t – davon 933 ungeschützte und 30 geschützte – sowie Wechselladepritschen und Plane-Spriegel-Aufbauten.
  • 8. Juli 2025: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung weiter WLS ZLK 15 t sowie Wechselladerpritschen und Plane-/Spriegelaufbauten aus bestehender Rahmenvereinbarung zu. Stückzahlen und Kosten wurden nicht angegeben.

Ungeschützte Transportfahrzeuge

Bundeswehr erhält bis zu 6.500 ungeschützte Transportfahrzeuge
Foto: RMMV GmbH / Carl Schulze

Typ: ungeschütztes Transportfahrzeug (UTF)

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Rheinmetall MAN Military Vehicle (RMMV) GmbH

Bestand: 4.655

Bestellt: 6.685

Bedarf: 15.000

Kosten: min. 2,764 Mrd. Euro (Festbeauftragung) / 4,761 Mrd. Euro (Gesamtauftragswert)

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr & Einzelplan 14

Auslieferung: 2018 – 2031

Ziel/Zweck: Die ungeschützten Transportfahrzeuge (UTF) sollen die seit den 70er Jahren genutzten hoch geländegängigen LKW des Typs MAN gl ersetzen.

Projektverlauf:

  • 21. Juni 2017: Der Haushaltsausschuss des Bundestages stimmt der Beschaffung von 558 ungeschützten Transportfahrzeugen (UTF) im Wert von 224 Millionen Euro zu.
  • 6. Juli 2017: Das BAAINBw hat mit Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) einen Rahmenvertrag über insgesamt 2.271 UTF im Wert von rund 900 Millionen Euro geschlossen. Festbeauftragt wurden zunächst lediglich 558 UTF für rund 240 Millionen Euro.
  • 5. November 2018: Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) hat die ersten 20 von zunächst 558 UTF an die Bundeswehr übergeben.
  • 16. Mai 2019: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von 252 UTF – davon 161 UTF mil ZLK 5t und 91 UTF mil ZLK 15t – für rund 96 Millionen Euro zu.
  • 12. Juni 2019: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 252 UTF – davon 161 UTF mil ZLK 5t und 91 UTF mil ZLK 15t – für rund 96 Millionen Euro beauftragt. Dabei handelt es sich um den ersten Abruf aus dem im Juli 2017 geschlossenen Rahmenvertrag.
  • November 2019: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 60 UTF beauftragt. Dabei handelt es sich um den zweiten Abruf aus dem im Juli 2017 geschlossenen Rahmenvertrag.
  • Ende Dezember 2019: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 1.000 UTF – davon 675 UTF mil ZLK 5t und 325 UTF mil ZLK 15t – für 382 Millionen Euro beauftragt. Dabei handelt es sich um den dritten Abruf aus dem im Juli 2017 geschlossenen Rahmenvertrag.
  • 26. November 2020: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von 1.401 UTF für rund 543 Millionen Euro zu. Dazu soll der bestehende Rahmenvertrag um 1.000 Lkw von 2.271 auf 3.271 Fahrzeuge erweitert werden.
  • 6. Januar 2021: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 1.401 UTF – davon 442 UTF mil ZLK 5t und 959 UTF mil ZLK 15t – für 543 Millionen Euro beauftragt. Alle Fahrzeuge sollen bis Ende 2022 an die Bundeswehr ausgeliefert werden.
  • Mai 2023: RMMV hat alle 3.271 UTF aus dem ersten Rahmenvertrag an die Bundeswehr ausgeliefert.
  • 26. Juni 2024: Der Haushaltsausschuss stimmt dem Abschluss eines zweiten Rahmenvertrages über bis zu 6.500 UTF im Wert von 3,5 Milliarden Euro zu. Festbeauftragt werden sollen 610 UTF für 312 Millionen Euro.
  • 1. Juli 2024: Das BAAINBw hat mit RMMV einen zweiten Rahmenvertrag über insgesamt 6.500 UTF im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Festbeauftragt wurden zunächst 610 UTF für rund 312 Millionen Euro.
  • 18. Dezember 2024: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von 349 UTF – davon 164 UTF mil ZLK 5t und 185 UTF mil ZLK 15t – für 176,66 Millionen Euro zu.
  • 20. Januar 2025: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 349 UTF – davon 164 UTF mil ZLK 5t und 185 UTF mil ZLK 15t – beauftragt. Zusätzlich wurde eine neue Fahrzeugklasse über den Rahmen­vertrag eingeführt: die 4×4-Variante UTF 3,5t.
  • 30. Juli 2025: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von 425 UTF der militärischen Zuladungsklasse (mil ZLK) 3,5t und 15t zu.
  • 4. August 2025: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 425 UTF der mil ZLK 3,5t und 15t beauftragt.
  • 20. Mai 2026: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von 2.030 UTF der mil ZLK 3,5t bis 15t zu.
  • 28. Mai 2026: Das BAAINBw hat RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 2.030 UTF – davon etwas mehr als 1.000 UTF mil ZLK 15t, 400 UTF mil ZLK 5t und mehr als 550 UTF mil ZLK 3,5t – für 1,015 Milliarden Euro beauftragt. Die überwiegende Zahl der Fahrzeuge soll noch im laufenden Jahr ausgeliefert werden. Laut Behörden Spiegel wurden die 1.384 bereits bestellten UTF aus dem zweiten Rahmenvertrag bereits ausgeliefert.

Sattelzugmaschinen 70t militarisiert

Schwerlasttransporter Elefant 2
Schwerlasttransporter Elefant 2 | Foto: Bundeswehr/Marco Dorow

Typ: Sattelzugmaschinen 70t militarisiert

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Rheinmetall MAN Military Vehicle (RMMV) GmbH

Bestand: 137

Bestellt: 193

Bedarf: N/A

Kosten: 182,5 Mio. Euro

Finanzierung: Einzelplan 14

Auslieferung: 2019 – 2027

Ziel/Zweck: Mit den neuen ungeschützten militarisierten Sattelzugmaschinen 70 t (SaZgM 2 70t mil) Elefant 2 sollen die über 40 Jahre alten Schwerlast-Sattelzugmaschinen abgelöst werden. Zusammen mit dem Sattelauflieger 70t ermöglicht das neue Zugfahrzeug eine höhere Nutzlast und wird damit den heutigen Transportanforderungen gerecht. Erst dieses System erlaubt den Transport der schweren Kampfpanzer Leopard 2 A7V und A8. Die nun zu beschaffende Sattelzugmaschine leitet sich von der geschützten Sattelzugmaschine Mammut ab, die RMMV bereits geliefert hat und die bei der Bundeswehr eingeführt ist. Fahrgestell, Windenanlage, Hydraulikanlage sowie die Schnittstellen zum Sattelanhänger sind dabei identisch. Diese weitreichende Baugleichheit reduziert die Nutzungskosten und erzeugt Synergien in Ausbildung, Dokumentation, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung.

Projektverlauf:

  • 12. Dezember 2018: Das BAAINBw schließt einen Rahmenvertrag über die Herstellung und Lieferung von bis zu 137 ungeschützten militarisierten Sattelzugmaschinen 70 t (SaZgM 2 70t mil) Elefant 2 im Wert von 122 Millionen Euro mit der Firma Rheinmetall MAN Military Vehicle (RMMV) GmbH ab. Festbeauftragt werden 32 Fahrzeuge für 28,5 Millionen Euro. Die Auslieferung soll im Zeitraum von 2019 bis 2020 erfolgen.
  • 25. November 2020: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung weiterer 48 Sattelzugmaschinen für rund 41 Millionen Euro zu.
  • 21. Dezember 2020: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Fertigung und Lieferung von 48 weiteren Sattelzugmaschinen im Gesamtwert von 41 Millionen Euro. In den Jahren 2021 und 2022 sollen jeweils 24 Fahrzeuge übergeben werden. Die 32 bestellten Elefant 2 waren zwischen 2019 und 2020 bereits ausgeliefert worden.
  • 19. April 2023: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung weiterer 57 Sattelzugmaschinen für rund 51 Millionen Euro zu.
  • 26. Mai 2023: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Fertigung und Lieferung von 57 weiteren Sattelzugmaschinen im Gesamtwert von 51 Millionen Euro. Diese sollen in den Jahren 2023 und 2024 ausgeliefert werden. Aus dem Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren wurden bereits 80 Sattelzug­maschinen abgerufen und an die Bundes­wehr ausgeliefert.
  • 8. Juli 2026: Der Haushaltsausschuss stimmt dem 4. Änderungsvertrag sowie der Bestellung weiterer Sattelzugmaschinen aus dem bestehenden Rahmenvertrag zu.
  • 27. Juli 2026: Das BAAINBw beauftragt RMMV mit der Herstellung und Lieferung von 56 weiteren Schwerlasttransportern des Typs Elefant 2. Der Auftragswert beträgt rund 60,5 Mio EUR brutto. Die Auslieferung soll im Zeitraum von 2026 bis 2027 erfolgen.

Militärische, hochgeländegängige, leichte Lastkraftwagen

Bundeswehr erhält 300 weitere WOLF-Nachfolger
Foto: Mercedes-Benz AG

Typ: Geländewagen

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Mercedes Benz

Bestand: 5+

Bestellt: 3.244

Bedarf: 5.800

Kosten: ca. 680 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 554 06) & Einzelplan 14 (Nutzungskosten)

Auslieferung: 2025 – 2032

Beschreibung:

Das BAAINBw hat mit Mercedes-Benz einen Rahmenvertrag über bis 5.800 militärische, hochgeländegängige, leichte Lastkraftwagen (Lkw mil gl le) im Wert von bis zu 1,34 Milliarden Euro geschlossen. Bisher sind folgende Bestellungen getätigt wurden:

  1. Tranche: 1.200 Lkw mil gl le, davon 1.105 Führungsfahrzeuge und 90  Feldjägerfahrzeuge, für 240 Mio. Euro (08.07.2024)
  2. Tranche: 300 Lkw mil gl le, davon 277 in der Variante Führungsfahrzeug (FüFzg) und 23 der Variante Feldjägerfahrzeug (FjgFzg), für rund 58,52 Mio. Euro. Die Nutzungskosten für eine Nutzungsdauer von 20 Jahren schätzt BMVg auf 45,8 Mio. Euro.  (19.12.2024)
  3. Tranche: 1.744 Lkw mil gl le für rund 380 Millionen Euro. (3. Dezember 2025)

Sattelanhänger 70 Tonnen

Sattelanhänger 70 Tonnen | Foto: Bundeswehr/
PIZ Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung

Typ: militarisierte Sattelanhänger 70 Tonnen

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Doll Fahrzeugbau GmbH

Bestand: 31+

Bestellt: 290

Bedarf: N/A

Kosten: 28,8 Mio. Euro (1. Los)

Finanzierung: Einzelplan 14 (Kapitel 1405 Titel 554 06)

Auslieferung: 2023 – 2029

Beschreibung:

  • 12. Mai 2022: Der Haushaltsausschuss des Bundestags stimmt der Beschaffung militarisierter Sattelanhänger in der Nutzlastklasse 70 Tonnen zu.
  • 01. Juni 2022: Das BAAINBw hat mit der Doll Fahrzeugbau GmbH einen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren über die Lieferung von 249 Sattelanhängern mit einer Nutzlast von 70 Tonnen (SaAnh 70t mil) abgeschlossen. Festbeauftragt wurden zunächst nur 31 Anhänger inklusive Dokumentation und Zubehör, die 2023 ausgeliefert werden sollen.
  • 19. April 2023: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung 91 weiterer Sattelanhänger aus dem bestehenden Rahmenvertrag zu.
  • 6. Oktober 2023: Die Doll Fahrzeugbau GmbH hat die ersten 31 bestellten Sattelanhänger ausgeliefert.
  • 3. Dezember 2025: Der Haushaltsausschuss stimmt dem 2. Änderungsvertrag über die Herstellung und Lieferung von militarisierten Sattelanhängern 70 t mit Festbeauftragung und Abrufleistung zu.
  • 17. Dezember 2025: Das BAAINBw hat mit der Doll Fahrzeugbau GmbH den bestehenden Rahmenvertrag zur Lieferung von militärischen Sattelanhängern angepasst (Stückzahlerhöhung) und zugleich 168 weitere Sattelanhänger bestellt.

Die Anhänger dienen dem Straßentransport schwerer Hauptwaffensysteme bis 70 Tonnen – etwa des Kampfpanzers Leopard 2 (A6M/A7) – und erhöhen die Verlege- und Durchhaltefähigkeit der Truppe. Die Beschaffung ergänzt den bereits bestehenden Rahmenvertrag über bis zu 137 militärische Sattelzugmaschinen (70 t) mit Rheinmetall MAN Military Vehicles; zusammen entsteht eine einheitliche Fahrzeugfamilie, die Beschaffungs- und Nutzungskosten senken sowie Synergien bei Ausbildung, Ersatzteilen und Instandhaltung ermöglichen soll.

Anhänger

Foto: Bundeswehr/Patrick Grüterich

Typ: geländegängiger Zweirad-Anhänger 3,5 t und teilmilitarisierter Vierrad-Anhänger 12,5 t

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: N/A

Bestand: N/A

Bestellt: mind. 2.280 – 600 Zweirad-Anhänger 3,5 t + 1.680 Vierrad-Anhänger 12,5 t

Bedarf: bis zu 9.700 Zwei- und Vierrad-Anhänger; davon bis zu 4.600 Zweirad-Anhänger 3,5 t und bis zu 5.100 Vierrad-Anhänger 12,5 t

Kosten: 81,6 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 06) & Einzelplan 14 ab 2028 (Kapitel 1405 Titel 554 06)

Auslieferung: 2024 – 2031

Ziel/Zweck: Die Beschaffung ist eine Ergänzungsbeschaffung, mit der der weitere logistische Bedarf der Bundeswehr gedeckt werden soll. Beide Anhängertypen dienen als Trägerplattformen für den Transport standardisierter Ladungsträger, die ihrerseits verschiedene Rüstsätze oder Stückgut aufnehmen können: der geländegängige 2-Rad-Anhänger 3,5 t für 10-ft-ISO-Container beziehungsweise 10-ft-Wechselpritschen, der teilmilitarisierte 4-Rad-Anhängern 12,5 t für 10- und 20-ft-ISO-Container sowie 10-, 15- und 20-ft-Wechselpritschen. Abgelöst werden damit die bisherigen zweirädrigen Anhänger der Klassen 1 t und 1,5 t durch den 2-Rad–Anhänger 3,5 t sowie die bisherigen 4-Rad- und 6-Rad-Anhänger der Klassen 4 t, 7 t und 10 t durch den 4-Rad-Anhängern 12,5 t.

Projektverlauf:

  • 16. Oktober 2024: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages billigt den Abschluss von zwei Rahmenvereinbarungen über die Beschaffung von bis zu 9.700 Anhängern. In einem ersten Schritt werden 600 geländegängige Zweiradanhänger mit 3,5 t Nutzlast und 1.680 teilmilitarisierte Vierradanhänger mit 12,5 t Nutzlast bestellt; der Auftragswert beläuft sich auf knapp 82 Mio. Euro, der Zulauf soll ab 2024 bis 2031 erfolgen. 
  • 7. November 2024: Das BAAINBw meldet den Abschluss von zwei Rahmenverträgen über Anhänger, die zuvor vom Haushaltsausschuss gebilligt worden waren. Über die geschlossenen Rahmenverträge können bis zu 4.600 2-Rad-Anhänger 3,5 t und bis zu 5.100 4-Rad-Anhängern 12,5 tabgerufen werden. Festbeauftragt werden 600 2-Rad-Anhänger 3,5 t und 1.680 4-Rad-Anhängern 12,5 t. Die Auslieferung der ersten Anhänger – sowohl Zwei- als auch Vierrad – ist noch im selben Monat vorgesehen.
  • 8. Juli 2026: Der Haushaltsausschuss billigt in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause weitere 4-Rad-Anhängern 12,5 t einschließlich Zubehör aus der bestehenden Rahmenvereinbarung. Keine Angaben zur Stückzahlen und Kosten.

Wechselpritschen

Bundeswehr erhält neue Anhänger und Wechselpritschen
Foto: Bundeswehr / Carl Schulze

Typ: Wechselpritschen

Projektstatus: bestellt

Auftragnehmer: SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH

Bestand: N/A

Bestellt: 1.750

Bedarf: 4.000

Kosten: 41,86 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 554 06)

Auslieferung: 2025 – 2027

Beschreibung:

Am 07. November 2024 hat das BAAINBw einen Rahmenvertrag über bis zu 4.000 Wechselpritschen mit der SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH geschlossen. Bisher sind folgende Bestellungen getätigt wurden:

  1. Tranche: 1.750 Wechselpritschen für 41,86 Millionen Euro. Die Nutzungskosten für eine Nutzungsdauer von 20 Jahren werden auf 14,02 Millionen Euro geschätzt. (07. November .2024)

Tankcontainer TCK 9

Container ISO 20 Fuß, Kraftstoff 9 Kubikmeter (TCK 9)
Tankcontainer TCK 9 | Foto: Bundeswehr/Torsten Kraatz

Typ: Tankcontainer

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Gocher Fahrzeugbau GmbH

Bestand: min. 64

Bestellt: 420

Bedarf: 4.200

Kosten: 119 Mio. Euro

Finanzierung: Einzelplan 14

Auslieferung: seit 2023

Ziel/Zweck: Transport und Lagerung diverser Treibstoffe in den Frontraum.

Projektverlauf:

  • 19. Mai 2021: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von bis zu Containern ISO 20 Fuß, Kraftstoff 9 Kubikmeter (TCK 9) für rund 29 Millionen Euro zu.
  • Mai 2022: Das BAAINBw beauftragt die Gocher Fahrzeugbau GmbH mit der Herstellung und Lieferung von 120 Tankcontainern. Diese sollen im Zeitraum von 2023 bis 2025 ausgeliefert werden. Optional können 80 weitere Container aus dem Rahmenvertrag abgerufen werden.
  • Februar 2026: Das Magazin .loyal berichtet, dass bisher nur 64 Tankcontainer im Bestand des Heeres sind. Weitere 80 sollen bis 2028 zulaufen. Der Gesamtbedarf des Heeres beläuft sich auf 975 Tankcontainer. Unklar ist ob und wie viele Tankcontainer an andere militärische Organisationsbereiche geliefert wurden.
  • 10. Juni 2026: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung von 300 weiteren TCK 9m³ für rund 90 Millionen Euro zu. Die geplante Erweiterung des Rahmenvertrags auf insgesamt 4.200 TCK 9m³ mit einer Festbeauftragung von 902 Containern wurde jedoch abgelehnt. Grund dafür ist, dass sich der Preis mittlerweile verdoppelt hat – von 145.000 € im Jahr 2021 auf 290.000 € im Jahr 2026.

Tanklager feldmäßig

Typ: Tanklager feldmäßig

Projektstatus: genehmigt

Auftragnehmer: /

Bestand: N/A

Bestellt: 14 + 2 Erstmuster für Erprobung und Ausbildung

Bedarf: 20

Kosten: 96,86 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr

Auslieferung: N/A

Beschreibung:

Am 8. Oktober 2025 haben die Haushälter des Bundestages grünes Licht für den Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Beschaffung von bis zu 20 feldmäßigen Tanklagern in zwei Varianten gegeben. Die Festbeauftragung umfasst 14 Tanklager sowie zwei Erstmuster für Erprobung und Ausbildung im Wert von 96,86 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Die skalierbaren Tanklager dienen der Bevorratung, dem Umschlag und der Abgabe großer Kraftstoffmengen an eigene und verbündete Streitkräfte.

Multifunktionale Feldumschlaggeräte

Die Bundeswehr will ihre in die Jahre gekommenen Feldumschlaggeräte ersetzen und hat dafür ein Vergabeverfahren gestartet. Beschafft werden sollen bis zu 1.000 neue Teleskopstapler unter der Bezeichnung MUFFEL.
Foto: Boevaya mashina CC BY-SA 3.0

Typ: Feldumschlaggerät

Projektstatus: Ausschreibung

Auftragnehmer: /

Bestand: 0

Bestellt: 0

Bedarf: 1.000

Kosten: N/A

Finanzierung: N/A

Auslieferung: spätestens bis Ende 2032 (Festbeauftragung)

Ziel/Zweck: Im Rahmen des Vorhaben „multifunktionales Feldumschlaggerät“ (MUFFEL) will die Bundeswehr bis zu 1.000 neue Feldumschlaggeräte (FUG) als Ersatz für die aktuell in Nutzung befindlichen FUG 2,5t und 4t beschaffen.

Projektverlauf:

  • 26. Mai 2026: Das BAAINBw hat einen Teilnahmewettbewerb für die Beschaffung von bis zu 1.000 multifunktionalen Feldumschlaggeräten (MUFFEL) eröffnet. Vorgesehen ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit von 15 Jahren zur „Herstellung und Lieferung von bis zu 1.000 EA multifunktionalen Feldumschlaggeräten (MUFFEL), jeweils inklusive Zubehör, Ausstattung und Anbaugeräten sowie Sonderwerkzeugsätzen (SdWzS), Mess- und Prüfmitteln (MuP), Ersatzteilerstbedarf (ETEB), Ausbildung und Dokumentation“. Von den 1.000 MUFFEL sollen 594 Einheiten fest beauftragt werden; die verbleibenden 406 Systeme werden als Option vereinbart.

Eisenbahnflachwagen

Eisenbahnflachwagen | Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke

Typ: Eisenbahnflachwagen

Projektstatus: Ausschreibung

Auftragnehmer: /

Bestand: N/A

Bestellt: 0

Bedarf: 900

Kosten: N/A

Finanzierung: N/A

Auslieferung: N/A

Ziel/Zweck: Die Flachwagen (FlWg) werden genutzt für den Transport von Rad- und Kettenfahrzeugen, sowie von 20 und 40 ft. Containern unter anderem in das Einsatzgebiet und aus diesem heraus und dienen dem schnellen Verlegen von Truppenteilen.

Projektverlauf:

  • 18. Juni 2026: Das BAAINBw hat einen Wettbewerb zur Beschaffung von bis zu 900 Flachwagen (FlWg) in den Bauarten „FlWg zum Transport schwerer Fahrzeuge“, „FlWg zum Transport langer und leichter Fahrzeuge“ sowie „FlWg zum Transport hoher Fahrzeuge“ ausgeschrieben. Pro Bauart soll ein Fachlos gebildet werden. Je Fachlos soll eine Rahmenvereinbarung (RV) mit je einem Unternehmen abgeschlossen werden. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarungen beträgt jeweils sieben Jahre.

Containerbasierte Werkstattausstattung

Typ: containerbasierte Werkstattausstattungen für die mobile Instandhaltung

Projektstatus: genehmigt

Auftragnehmer: /

Bestand: N/A

Bestellt: 43 Sätze

Bedarf: 450 Sätze

Kosten: N/A

Finanzierung: N/A

Auslieferung: N/A

Ziel/Zweck: Die containerbasierten Werkstattausstattungen dienen der mobilen Instandhaltung von Material in den Instandhaltungsstufen 2 und 3. Diese wird von der Truppe selbst durchgeführt. Die Werkstattausstattung besteht aus zwei ISO-Standardcontainern 20 – einem Werkstattcontainer mit Werkzeugen und Arbeitsplätzen sowie einem Lagercontainer für Vorräte und Ersatzteile.

Projektverlauf:

  • Februar 2025: Das BAAINBw schreibt die Beschaffung von containerbasierten Werkstattausstattungen für die mobile Instandhaltung aus. Es soll eine Rahmenvereinbarung mit sieben Jahren Laufzeit über bis zu 450 Sätze geschlossen werden. Festbeauftragt werden sollen zunächst lediglich 43 Sätze.
  • 24. Juni 2026: Der Haushaltsausschuss des Bundestages stimmt dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Herstellung und Lieferung von containerbasierten Werkstattausstattungen für die mobile Instandhaltung zu.

Modulare Fähigkeitsträger Brandschutz

Typ: modulare Fähigkeitsträger Brandschutz (Abrollbehälter)

Projektstatus: genehmigt

Auftragnehmer: /

Bestand: 0

Bestellt: 81

Bedarf: 120

Kosten: 30,28 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr & Einzelplan 14

Auslieferung: 2027 – 2031

Beschreibung:

Am 5. November 2025 genehmigte der Haushaltsausschuss des Bundestages die Anschaffung modularer Fähigkeitsträger Brandschutz (Abrollbehälter). Die Beschaffung umfasst sechs verschiedene Varianten samt feuerwehrtechnischer Ausrüstung, Spezialwerkzeug, Schulungsmaßnahmen und Dokumentation.

Im Anschluss soll eine Rahmenvereinbarung über insgesamt 120 Abrollbehälter Brandschutz abgeschlossen werden, von denen 81 Stück sofort fest bestellt werden sollen. Diese Behälter können von Wechselladersystemen aufgenommen, transportiert und am Einsatzort abgesetzt werden. Die Auslieferung ist für den Zeitraum von 2027 bis 2031 vorgesehen.

Schweres geschütztes Sanitätskraftfahrzeug

Schweres geschütztes Sanitätskraftfahrzeug / Foto: KNDS

Typ: schweres geschütztes Sanitätskraftfahrzeug (sgSanKfz)

Projektstatus: bestellt

Auftragnehmer: ARTEC GmbH

Bestand: 72

Bestellt: 38 (+ 150 optional)

Bedarf: 200+

Kosten: 351 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr

Auslieferung: ab 2028

Beschreibung:

Am 8. Oktober 2025 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages der Beschaffung von 38 weiteren schweren geschützten Sanitätskraftfahrzeugen (sgSanKfz) auf Basis des GTK Boxer zugestimmt. Am 17. Oktober 2025 wurde die ARTEC GmbH mit einem entsprechenden Rahmenvertrag beauftragt. Dieser sieht neben den 38 fest beauftragten Sanitätskraftfahrzeugen für 351 Millionen Euro eine Option auf bis zu 150 weitere Fahrzeuge vor.

Nach Zulauf der nun genehmigten Fahrzeuge wird die Truppe über insgesamt 110 sgSanKfz auf Basis des GTK Boxer verfügen. Den Gesamtbedarf der Bundeswehr deckt dies jedoch bei Weitem nicht: Allein zur Vollausstattung der 10. Panzerdivision werden rund 200 dieser Sanitätskraftfahrzeuge benötigt.

Mittleres Geschütztes Sanitäts-Kraftfahrzeug

Eagle V 6×6 | Foto: GDELS

Typ: Mittleres Geschütztes Sanitäts-Kraftfahrzeug (mgSanKfz)

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: General Dynamics European Land Systems (GDELS) 

Bestand: 1

Bestellt: 440

Bedarf: ca. 1.000

Kosten: 148 Mio. Euro (1. Los)

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr & Einzelplan 14

Auslieferung:

  • 1. Los: Juli 2025 – Mitte 2026 
  • 2. Los: ab 2027

Zweck/Ziel: Schließen der Fähigkeitslücke zwischen leichtem geschütztem Sanitätskraftfahrzeug (Eagle IV BAT) und schwerem geschütztem Sanitätskraftfahrzeug (GTK Boxer San). Schrittweiser Ersatz älterer Systeme wie Duro 3/Yak.

Projektverlauf:

  • 4. März 2020: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages stimmt der Beschaffung von 80 mittleren geschützten Sanitäts-Kraftfahrzeugen (mgSanKfz) für rund 148 Millionen Euro zu.
  • April 2020: Das BAAINBw beauftragt GDELS mit der Herstellung und Lieferung von 80 mgSanKfz. Diese sollen im Zeitraum von 2021 bis 2024 ausgeliefert werden.
  • 7. Juli 2025: GDELS übergibt das erste mgSanKfz während der Informationslehrübung Sanitätsdienst in Feldkirchen an die Bundeswehr übergeben. Vier Jahre später als ursprünglich geplant. Die restlichen Fahrzeuge sollen binnen der nächsten zwölf Monate zulaufen.
  • 17. Dezember 2025: Der Haushaltsausschuss stimmt dem Abschloss einer Rahmenvereinbarung über die Herstellung und Lieferung weiterer mgSanKfz zu.
  • 18. Dezember 2025: Das BAAINBw hat eine Rahmenvereinbarung mit GDELS geschlossen. Diese ermöglicht die Beschaffung von bis zu 1.000 mgSanKfz. Festbeauftragt wurden zunächst 360 Fahrzeuge, die ab 2027 zulaufen sollen.

Geschützte hochmobile Sanitätseinrichtung Role 2B

Bundeswehr beauftragt Rheinmetall mit mobilen Sanitätseinrichtungen im Wert von 300 Millionen Euro
geschützte, hochmobile Sanitätseinrichtungen Role 2B (ghmSanEinrR2B) | Foto: Rheinmetall AG

Typ: Geschützte hochmobile Sanitätseinrichtung Role 2B (ghmSanEinrR2B)

Projektstatus: bestellt

Auftragnehmer: Rheinmetall Technical Publications GmbH

Bestand: 0

Bestellt: 8

Bedarf: 24

Kosten: 399 Mio. Euro (Festbeauftragung) / 1,2 Mrd. Euro (Gesamtvolumen)

Finanzierung: Einzelplan 14

Auslieferung: 2029 – 2033

Beschreibung:

Nach der Zustimmung des Haushaltsausschusses kann die Bundeswehr künftig über einen 15-jährigen Rahmenvertrag bis zu 24 geschützte, hochmobile Sanitätseinrichtungen Role 2B (ghmSanEinrR2B) bestellen. Zunächst werden sechs Systeme fest abgerufen, zusätzlich sind 18 weitere als Option verfügbar, von denen zwei unmittelbar für die Panzerbrigade 45 in Litauen bestellt werden. Für die ersten acht Systeme wurden 399 Millionen Euro genehmigt. Die Anlagen werden von einem Konsortium um Rheinmetall Technical Publications gefertigt, das weitere Tochtergesellschaften sowie die Firmen Drehtainer und C-OMS einbezieht. Die Vergabe des Auftrags erfolgte nach einer Ausschreibung, an der sich fünf Unternehmen beteiligten.

Das System besteht aus elf geschützten Fahrzeugen mit ebenso vielen geschützten Containern, die während des gesamten Betriebs dauerhaft auf den Fahrzeugen verbleiben. So wird eine hohe Mobilität gewährleistet. Bis zu neun Container lassen sich zu einem Verbund koppeln, in dem die Behandlung auf einer Ebene stattfindet; zwei Container dienen unabhängig davon der Ver- und Entsorgung. Die Kopplung der Container gilt als kritisches Element, weshalb für das erste Vorseriensystem die Trägerfahrzeuge schon 2027 für die Erprobung bereitgestellt werden; die Auslieferung beginnt 2029, weitere Systeme sollen zwischen 2030 und 2033 folgen.

Die Fahrzeuge sind mit moderner digitaler Ausrüstung nach D-LBO-Standard, explosionssicheren GPS-Empfängern, Störsendern und umfassender medizinischer Ausstattung versehen. Die Einrichtung deckt nach der Erstversorgung (Role 1) die stabilisierende medizinische Versorgung einschließlich Diagnostik, Notfallchirurgie und intensivmedizinischer Behandlung ab, um Patienten transportfähig zu machen. Damit wird insbesondere die schnelle und geschützte notfallchirurgische und intensivmedizinische Versorgung direkt im Einsatzraum ermöglicht – die Bundeswehr schließt so eine Fähigkeitslücke in der mobilen medizinischen Unterstützung der mechanisierten Kräfte und sorgt für eine signifikante Verkürzung der Zeit bis zur lebenswichtigen Erstbehandlung im Gefecht.

Geschützter Verwundetentransportcontainer

Geschützter Verwundetentransportcontainer | Foto: Bundeswehr/PIZ Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung

Typ: Geschützter Verwundetentransportcontainer (GVTC)

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Airbus Defence and Space

Bestand: N/A

Bestellt: 12 

Bedarf: N/A

Kosten: 40 Mio. Euro

Finanzierung: Einzelplan 14

Auslieferung: 2024 – 2026

Beschreibung:

Zum geschützten Transport von Verletzten zwischen verschiedenen medizinischen Einrichtungen hat die Bundeswehr die Anschaffung von zwölf Geschützten Verwundetentransportcontainern (GVTC) vereinbart. Nachdem die zuständigen Ausschüsse des Bundestags am 23. Juni 2021 grünes Licht gegeben hatten, wurde der Vertrag mit Airbus Defence and Space am 1. Juli 2021 unterzeichnet. Die Lieferung der GVTCs, die jeweils rund drei Millionen Euro kosten, ist für den Zeitraum von 2024 bis 2026 geplant. Die GVTCs können mit geschützten oder ungeschützten Logistik-Lkw, die über eine Containerschnittstelle verfügen, befördert werden. Der GVTC füllt eine Lücke in der Fähigkeit zum geschützten Verwundetentransport und trägt zu einer durchweg hochwertigen sanitätsdienstlichen Versorgung bei.

Modulare Sanitätseinrichtungen

Bundeswehr erhält 16 Modulare Sanitätseinrichtungen
Foto: Bundeswehr/Carl Schulze

Typ: Rettungsstation

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: Rheinmetall Project Solutions GmbH

Bestand: N/A

Bestellt: 165 (122 geschützte und 43 ungeschützte) 

Bedarf: N/A

Kosten: 64,75 Mio. Euro (1. Tranche)

Finanzierung: Einzelplan 14 (Kapitel 1405 Titel 554 01) & Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 554 10)

Auslieferung: Dezember 2025 – Ende 2029

Ziel/Zweck: Die neuen Modularen Sanitätseinrichtungen (MSE) dienen der Regeneration und Stückzahlanpassung Modularer Sanitätseinrichtungen der Bundeswehr. Das Gesamtsystem Modulare Sanitätseinrichtungen besteht aus Rettungsstationen, Rettungszentren und Einsatzlazaretten, die in den Einsatzgebieten der Bundeswehr genutzt werden. Einzelne Systeme übernehmen dabei spezielle Aufgaben, wie in diesem Fall verschiedene medizinische Bildgebungen. Innerhalb des Containers ist eine Behandlung des entsprechenden deutschen Krankenhausstandards notwendige Bedingung. Der Container Röntgen ist, wie auch alle weiteren Anteile der MSE, gemäß der International Convention for Safe Containers (CSC) klassifiziert, stapelbar und damit geeignet zum Transport auf Containerschiffen. Die Systeme und ihre Ausstattungen werden in ihrem Umfang und in ihrer Funktionalität jeweils spezifisch angepasst.

Projektverlauf:

  • 18. Dezember 2024: Der Haushaltsausschuss stimmt dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit Festbeauftragung über die „Regeneration und Stückzahlanpassung Modularer Sanitätseinrichtungen (MSE): Rettungsstationen ballistisch geschützt (RSt bg) und ungeschützt (RSt ug)“ zu.
  • 19. Dezember 2024: Das BAAINBw schließt eine Rahmenvereinbarung mit der Rheinmetall Project Solutions GmbH über bis zu 120 Rettungsstationen – davon 86 geschützte und 34 ungeschützte. Festbeauftragt wurden zehn geschützte und sechs ungeschützte Rettungsstationen als Ersatzbeschaffung bestehender Systeme. Die Lieferung der ersten Einheiten ist bereits für Dezember 2025 geplant.
  • 8. Juli 2026: Der Haushaltsausschuss stimmt der Bestellung weiterer geschützte und ungeschützte Rettungsstationen inklusive der medizinischen Geräteausstattung aus der bestehenden Rahmenvereinbarung zu.
  • 13. Juli 2026: Das BAAINBw beauftragt die Rheinmetall Project Solutions GmbH mit der Lieferung von 149 zusätzlichen mobilen Rettungsstationen – 112 dieser Stationen sind ballistisch. Die Auslieferung soll bis Ende 2029 erfolgen.

Ungeschützte, geländegängige Verwundetentransportfahrzeuge

Ungeschützte, geländegängige Verwundetentransportfahrzeuge | Foto: Iveco Magirus AG

Typ: Ungeschützte, geländegängige Verwundetentransportfahrzeuge

Projektstatus: Auslieferung 

Auftragnehmer: IVECO Magirus

Bestand: 70

Bestellt: 294

Bedarf: 800

Kosten: 244 Mio. Euro

Finanzierung: Einzelplan 14

Auslieferung: 2022 – 2027

Beschreibung:

Im Rahmen eines 15-jährigen Vertrags hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr die Anschaffung von bis zu 500 geländefähigen Verwundetentransport-Lkws (Lkw UVT gl) festgelegt. Diese Fahrzeuge ersetzen die fast vier Jahrzehnte alten Krankenkraftwagen und beweglichen Arzttrupps, die auf dem Zweitonner Unimog basieren. In der ersten bestätigten Lieferung wird IVECO Magirus bis zum Jahr 2027 insgesamt 294 dieser Fahrzeuge, inklusive Sanitätskabinen, medizinischer Ausrüstung und zusätzlichem Zubehör, für einen Betrag von 244 Millionen Euro liefern. Das Trägerfahrzeug ist der IVECO 4×4 Eurocargo MLL 150 E 28 WS, ausgestattet mit einem 207 kW Euro VI Dieselmotor. Dieser Typ ist bereits in großer Stückzahl bei der Bundeswehr im Einsatz. 

Luftlanderettungszentrum, leicht

Acht Luftlanderettungszentren an die Bundeswehr übergeben
Luftlanderettungszentrum, leicht | Foto: Bundeswehr / Patrick Grüterich

Typ: Luftlanderettungszentrum, leicht (LLRZ, le)

Projektstatus: Auslieferung

Auftragnehmer: M. Schall GmbH & Co. KG

Bestand: 8

Bestellt: 8

Bedarf: 16+

Kosten: 40 Mio. Euro

Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr

Auslieferung: 2023 – 2024

Beschreibung:

Nach der Genehmigung durch den Haushaltsausschuss des Bundestages am 25. Januar 2023 hat die Bundeswehr nun grünes Licht, acht leichte Luftlanderettungszentren zu erwerben. Diese wurden im Zeitraum Dezember 2023 bis Juli 2024 an die Truppe ausgeliefert. Für diese Anschaffung waren im Sondervermögen der Bundeswehr 40 Millionen Euro vorgesehen. Darüber hinaus besteht eine Option zur Lieferung weiterer acht Luftlanderettungszentren, welche 2025 beschafft werden sollen. Die neuen Einrichtungen sollen die aktuell im Einsatz befindlichen Luftlanderettungszentren des Sanitätsdiensts ersetzen, die ihre maximale Nutzungsdauer erreicht haben. 

Luftlanderettungszentrum Spezialeinsatz

Typ: Luftlanderettungszentrum Spezialeinsatz (LLRZ SpezEins)

Projektstatus: Ausschreibung

Auftragnehmer: /

Bestand: 0

Bestellt: 0

Bedarf: 6

Kosten: N/A

Finanzierung: offen

Auslieferung: N/A

Beschreibung:

Am 17. Mai 2023 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr auf der europäischen Vergabeplattform TED Unternehmen eingeladen, Angebote für ein „Luftlanderettungszentrum für Spezialeinsätze (LLRZ SpezEins)“ einzureichen. Im Kontext des „Luftgestützten Sanitätseinrichtungen“ (LSE)-Programms hat die Bundeswehr bereits ein Grundmodul des LLRZ SpezEins erworben, das temporär eigenständige medizinische Unterstützung sicherstellen kann. Im Januar 2023 bestellte die Bundeswehr acht leichtere Versionen der Luftlanderettungszentren, die bis 2024 geliefert werden sollen. Nun ist die Anschaffung des LLRZ SpezEins geplant, um die Kapazitäten in der medizinischen Versorgung weiter auszubauen. Dieses soll als die beweglichste und leichteste notfallchirurgische Einrichtung der Bundeswehr dienen. Der beabsichtigte Rahmenvertrag mit einer Dauer von sieben Jahren soll die Bereitstellung von bis zu sechs kompletten Systemen umfassen, wobei vier Systeme fest beauftragt werden sollen.

Lazarettzug für die Streitkräfte

Typ: Lazarettzug

Projektstatus: geplant

Auftragnehmer: /

Bestand: 0

Bestellt: 0

Bedarf: 3+

Kosten: N/A

Finanzierung: N/A

Auslieferung: N/A

Beschreibung:

Die Bundeswehr plant die Anschaffung von mindestens drei Lazarettzügen. Diese sollen auf dem ICE 3neo basieren und bereits ab 2025 zur Verfügung stehen. So zumindest die ursprüngliche Planung. In der Realität wurde bisher nicht mal eine entsprechende Bestellung aufgegeben. Die Lazarettzüge sollen zur Versorgung und zum Transport von verwundeten Soldaten genutzt werden. Bis zu 30 Intensivbetten sollen in dem mobilen Lazarett bei Bedarf eingerichtet werden können. Die Kosten für einen ICE 3neo belaufen sich auf 25 bis 30 Millionen Euro. Hinzu kommt die Kosten für die Umrüstung.

Dekontaminationsausstattung Sondergerät verlastbar 

Typ: Dekontaminationsausstattung

Projektstatus: genehmigt

Auftragnehmer: /

Bestand: 0

Bestellt: 0

Bedarf: 19+

Kosten: N/A

Finanzierung: Einzelplan 14 & Sondervermögen Bundeswehr

Auslieferung: N/A

Beschreibung:

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat eine Rahmenvereinbarung zur Beschaffung mobiler Dekontaminationsausstattungen für die ABC-Abwehr gebilligt. Ziel ist es, die Fähigkeiten der Bundeswehr im Bereich der atomaren, biologischen und chemischen Gefahrenabwehr auszubauen. Die Ausstattungen sollen schnell verlegbar sein und nach Einsätzen mit ABC-Kampfstoffen oder bei freigesetzten industriellen Gefahrstoffen zum Einsatz kommen. Finanziert wird das Vorhaben aus dem Sondervermögen der Bundeswehr sowie dem regulären Verteidigungshaushalt (Einzelplan 14).

Total
0
Shares
Related Posts
Total
0
Share