Dänemark wird seine Verteidigungsausgaben in den nächsten vier Jahren um zusätzliche 5,1 Milliarden US-Dollar erhöhen. Erst im vergangenen Jahr hatte sich Dänemark bereits verpflichtet, im nächsten Jahrzehnt 21 Mrd. USD in seine Streitkräfte zu investieren. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts belaufen sich die dänischen Verteidigungsausgaben für das Jahr 2023 auf 8,1 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 39 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die zusätzlichen Haushaltsmittel sollen für die Verstärkung der 1. Brigade des Heeres, für die Beschaffung weiterer bodengebundener Luftverteidigungssysteme und für die Verbesserung der U-Jagd-Fähigkeiten der Marine verwendet werden. Die 1. Brigade ist Dänemarks Beitrag zur NATO Response Force und benötigt neue Kampf- und Schützenpanzer. Dänemark verfügt über eine 8.750 Kilometer lange Küstenlinie, welche im Falle von Spannungen zwischen der NATO und Russland in der Region verwundbar sein könnten. Seitdem Dänemark 2004 seine U-Boot-Flotte aufgegeben hat, wird eine Neuaufstellung dieser immer wieder diskutiert.
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