Das zweite der drei bestellten Arrow-Systeme wird in Bayern stationiert. Der Großraum Kaufbeuren soll künftig als Standort für das neue Raketenabwehrsystem der Bundeswehr dienen.
Mit einer Bekanntgabe durch die drei Persönlichkeiten Ministerialdirektor Dr. Alexander Götz (Hauptabteilungsleiter Aufwuchs im Bundesministerium der Verteidigung), Markus Söder (Ministerpräsident von Bayern) und Generalleutnant Holger Neumann (Inspekteur der Luftwaffe) wurde gestern die Standortentscheidung verkündet. Die Einsatzstellung „Süd“ für was Arrow-System steht fest.

Warum diese Region?
Der Großraum Kaufbeuren wurde dafür ausgewählt, die zweite der drei Arrow-Systeme zu beheimaten. Er eigne sich geografisch besonders gut und erfülle die komplexen Anforderungen. Nur dank der engen Zusammenarbeit von Kommunen, Fachbehörden, Entscheidungsträger, Ministerium und Bundeswehr sei dieses große Vorhaben gelungen, wie das BMVg betont. Auch laut Generalleutnant Neumann sei diese Kooperation zwischen Bund, Land und Kommunen ausschlaggebend gewesen.
Arrow
Bei dem israelisch-amerikanischen Produkt handelt es sich um ein Luftverteidigungssystem speziell zur Abwehr von ballistischen Raketen. Es besteht aus Frühwarnradar, Feuerleitradar, Kommandoposten und Feuerleitstand sowie Startgeräten. Die Bundeswehr hat insgesamt 3 Stück bestellt, das Erste wurde auf dem Fliegerhorst Holzdorf in Schönewald bereits in Betrieb genommen. Seine Fähigkeiten mit einer Reichweite von 2.400km und einer Höhe von über 100km hat das System bereits mehrere Male gegen iranische Raketen unter Beweis gestellt.
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