STARK setzt Investitionsprogramm von 500 Mio. € auf

STARK setzt Investitionsprogramm von 500 Mio. € auf
Foto: STARK

Mit einem finanziellen Ruck setzt STARK dazu an, die eigenen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten zu erhöhen. Damit sollen Europas Verteidigungs- und industrielle Fähigkeiten gestärkt werden.

Die 2024 gegründete SKD SE, die unter dem Namen STARK firmiert, ist ein europäisches Unternehmen, das sich auf unbemannte Systeme im militärischen Bereich spezialisiert hat. Mit Hauptsitz in Berlin und weiteren in Europa verteilten Standorten produziert es etwa die Loitering Munition Virtus, die jüngst auch von der Bundeswehr beschafft wurde.

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Das Programm

Um jetzt die eigenen Forschungs-, Entwicklungs- sowie Produktionskapazitäten nochmals signifikant anheben zu können, wurde eine Finanzierungsrunde gestartet. In dieser konnten 500 Millionen € gesammelt werden, wie das Unternehmen berichtet. Dank sei Investoren aus den Bereichen Verteidigung, Technologie und institutioneller Finanzwirtschaft, darunter Sequoia Capital, Founders Fund, der NATO Innovation Fund, Project A, Air Street Capital, 201 Ventures, Advent und Döpfner Capital.

Primär soll das Geld wohl in Forschungseinrichtungen für elektronische Kampfführung und einen Produktionsausbau auf mehrere tausend Systeme pro Monat fließen. Darüber hinaus sei noch geplant, die Entwicklung souveräner europäischer Verteidigungsfähigkeiten voran zu treiben. Für diese drei Zwecke allein will die Firma mehr als 80% des gesammelten Kapitals anwenden.

Äußerungen zweier Vertreter

Die STARK Partnerin Luciana Lixandru bei Sequoia Capital ist sich sicher, auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Sie äußerte sich, dass wohl besonders die Geschwindigkeit, mit der sich das Unternehmen als Technologieführer und Auftragnehmer etabliert habe, die Beteiligungsgesellschaft beeindruckte. Es werde sich darauf gefreut, weiterhin das Rüstungs-Start-Up zu begleiten.

Auch der Gründer und CEO von STARK selbst, Uwe Horstmann, meldete sich zu der Thematik. Laut ihm bestehe die Herausforderung für Europa nicht mehr darin, ob wir innovativ sein könnten, sondern wie es um unsere industriellen Skalierungsfähigkeiten stehe. STARK ziele deshalb darauf ab, die entsprechenden Technologien, Menschen und Produktionskapazitäten zu fördern, die später Europas Sicherheit tragen sollen.

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