Bundeswehr ließ 7,4 Milliarden Euro ungenutzt

Bundeswehr ließ 7,4 Milliarden Euro ungenutzt
Foto: Bundeswehr/Marco Dorow

Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) ließ im Haushaltsjahr 2025 insgesamt 7,4 Milliarden Euro ungenutzt. Dem Geschäftsbereich des Ministeriums standen dabei rund 62,3 Milliarden Euro aus dem regulären Verteidigungshaushalt (Einzelplan 14) sowie 24 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr zur Verfügung – insgesamt also 86,3 Milliarden Euro.

Tatsächlich verausgabt wurden jedoch “nur” 78,9 Milliarden Euro. Konkret konnten 2,9 Milliarden Euro aus dem Einzelplan 14 und 4,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen nicht genutzt werden. Dies geht aus dem jüngsten Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages hervor.

Als Gründe werden “industrieseitige Verzögerungen, Störungen in Projektabläufen oder auch vorteilhafte Marktpreisentwicklungen bei der Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden” genannt. Bereits im Haushaltsjahr 2024 konnten rund 4,3 Milliarden Euro aus den genannten Gründen nicht abfließen.

Dies verdeutlicht die unvermindert bestehende Notwendigkeit nach einer weiteren Beschleunigung der Beschaffungsprozesse seitens des Bundes sowie den Kapazitätsausbau seitens der Industrie.

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