Diese Liste umfasst die wichtigsten Beschaffungsvorhaben des Cyber- und Informationsraums. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Projektstatus, Auftragnehmer, Bestand, Bestellt, Bedarf, Kosten, Finanzierung und Auslieferungszeitraum der einzelnen Beschaffungsvorhaben.
Letzte Aktualisierung: 16. Juli 2026
Table of Contents
- AN/PRC-Funkgerätefamilie
- Streitkräftegemeinsame verbundfähige Führungsausstattung
- Digitalisierung Landbasierter Operationen
- German Mission Network Block 1, verlegefähige Rechenzentren
- German Mission Network Block 2, Erhalt Führungsfähigkeit Marine
- Satellitenkommunikation der Bundeswehr Stufe 3
- Satellitenkommunikation der Bundeswehr Stufe 4
- Taktisches Wide Area Network Landbasierte Operationen
- Rechenzentrumsverbund Geschäftsbereich BMVg
- Mobiles Aufklärungsunterstützungssystem
- Rüstsatz Netzservicetrupp
- Mustercontainerhüllen für IT-Arbeitsplätze und Systemtechnik
- Multi Kryptotelefone
- Multikrypto- und Mehrbereichsschlüsselgerät ED7-MC
- Empfängerkarten GPS M-Code
- Explosion Resistant GPS Receiver 2M
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AN/PRC-Funkgerätefamilie

Typ: Funkgeräte
Projektstatus: Auslieferung
Auftragnehmer: L3Harris
Bestand: ca. 1.100
Bestellt: 2.927 AN/PRC-117G / 3.594 AN/PRC-160 / unbekannte Stückzahl von AN/PRC-163 und AN/PRC-167
Bedarf: N/A
Kosten: 414,67 Mio. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 & Einzelplan 14 ab 2028
Auslieferung: 2024 – 2027
Beschreibung:
Die Bundeswehr erhält zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit innerhalb der Truppe sowie mit NATO-Partnern neue Funkgeräte der Typen AN/PRC-117G und AN/PRC-160. Die Geräte unterstützen verschiedene Wellenformen und ermöglichen die verschlüsselte Übertragung von Informationen bis zur Geheimhaltungsstufe „US Top Secret“. Sie sollen insbesondere luftbewegliche und spezialisierte Einheiten der Bundeswehr ausstatten – darunter Luftlandetruppen, Joint Fire Support Teams, Spezialkräfte sowie mobile Gefechtsstände und Führungsfahrzeuge.
Bisher wurden folgende Bestellungen getätigt:
- Unbekannte Stückzahl von AN/PRC-163 und AN/PRC-167 Funkgeräten mit Fahrzeug-, Container- und Betriebs-, Transport- und Lagerbehälter (BTulB)-Sätzen für das AN/PRC-160 sowie Kryptoschlüsselgeräte Simple Keyloader (SKL) über das Foreign Military Sales (FMS)-Verfahren (5. November 2025).
- 275 AN/PRC-160 HF-Funkgeräte mit Betriebs-, Transport- und Logistik-Behälter-Sätzen (BTuLB) und Zubehör für rund 63,25 Millionen Euro – finanziert aus dem Sondervermögen Bundeswehr (8. Oktober 2025).
- 2.927 AN/PRC-117G VHF/UHF- sowie 3.319 AN/PRC-160 HF-Funkgeräte für 351,42 Millionen Euro – finanziert aus dem Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 und dem Einzelplan 14 ab 2028 (25. September 2024).
Das AN/PRC-117G wird primär für taktische Satelliten- und terrestrische Verbindungen genutzt, das AN/PRC-160 für hochfrequente terrestrische Funkverbindungen. Die Funkgeräte werden in allen Teilstreitkräften eingeführt. Finanziert wird das Vorhaben aus dem Sondervermögen Bundeswehr, ab 2028 auch aus dem regulären Verteidigungshaushalt (Einzelplan 14).
Streitkräftegemeinsame verbundfähige Führungsausstattung

Typ: Streitkräftegemeinsame verbundfähige Führungsausstattung
Projektstatus: Auslieferung
Auftragnehmer: Rohde & Schwarz
Bestand: 165+
Bestellt: 688
Bedarf: 700+ (Gesamtbedarf für FüInfoSysH)
Kosten: 131,2 Mio. Euro
Finanzierung: Einzelplan 14 & Sondervermögen Bundeswehr
Auslieferung: 2023 – 2025 (2. Abruf)
Beschreibung:
Im Jahr 2017 hat das BAAINBw einen Rahmenvertrag über die Herstellung und Lieferung der Streitkräftegemeinsame verbundfähige Führungsausstattung (SVFuA) mit der Firma Rohde & Schwarz geschlossen. Im Rahmen des ersten Anrufes wurden 165 SVFuA Funkgeräte bestellt und bereits an die Bundeswehr ausgeliefert. Im Oktober 2023 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages den Weg frei gemacht für den 2. Abruf. Dieser umfasst 688 SVFuA-Funkgeräte für 131,2 Millionen Euro. Am 18. Dezember 2024 genehmigte der Haushaltsausschuss die Beschaffung des dritten Loses. Stückzahl und Kostenvolumen sind bisher nicht bekannt.
Digitalisierung Landbasierter Operationen

Typ: digitales Führungs- und Informationssystem
Projektstatus: Auslieferung
Auftragnehmer: ARGE D-LBO
Bestand: über 700 auf D-LBO basic umgerüstete Plattformen
Bestellt: 52.000 Führungsfunkgeräte / 3.000 Soldatenfunkgeräte
Bedarf: ca. 66.000 Führungsfunkgeräte / 15.227 Soldatenfunkgeräte
Kosten: rund 11,5 Mrd. Euro (Gesamtvolumen)
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 32) & Einzelplan 14 ab 2028 (1405 Titel 554 38)
Auslieferung: seit 2025
Ziel/Zweck: -LBO soll den Landstreitkräften eine abhörsichere, leistungsstarke und robuste Kommunikation ermöglichen und dazu Soldatinnen und Soldaten, Fahrzeuge und Führungsebenen zu einem gemeinsamen digitalen System vernetzen, das Sprechfunk ebenso wie Führungs-, Lage- und Aufklärungsinformationen in Echtzeit überträgt. Ersetzt werden dabei die teils jahrzehntealten Handfunkgeräte der SEM-Gerätefamilie. Das Programm ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Landstreitkräfte an Multi-Domain-Operations beteiligen und gemeinsam mit NATO-Partnern in Echtzeit über alle Dimensionen hinweg führen können – für das Heer bedeutet es laut Verteidigungsminister Pistorius einen Technologiesprung von 40 Jahren. Neben sicherer Kommunikation und einem gemeinsamen Lagebild bietet das skalierbare System Interoperabilität im Bündnis und Zukunftsfähigkeit, da Anpassungen über Software-Updates und -Upgrades wie die europäische Wellenform ESSOR ohne Hardwaretausch möglich sind. Eingeführt wird es in zwei Ausstattungsstufen – D-LBO basic für Bestandsfahrzeuge und die Vollausstattung mit vollständiger, auftragsangepasster Vernetzung –, wobei das System entsprechend dem Paradigma „Software Defined Defence“ stetig fortentwickelt werden soll.
Projektverlauf:
- 13. Januar 2021: Der Haushaltsausschuss gibt bis zu 254 Mio. Euro für einen Rahmenvertrag über das System Zellulare Netze Verlegefähig, 1. Los (ZNV) frei, mit dem die Bundeswehr laut BMVg „einen großen Schritt in der Digitalisierung landbasierter Operationen“ geht. Beschafft werden sollen 120 Systeme in zwei Varianten – bis zu 40 containerbasierte ZNV C für 500 bis 1.000 Teilnehmer und bis zu 80 schnell verlegefähige ZNV B für bis zu 100 Teilnehmer –, ergänzt um eine Ausbildungs- und Referenzanlage sowie die Ausstattung des Gefechtsübungszentrums des Heeres. Unmittelbar fest beauftragt werden Systeme und Leistungen für rund 151 Mio. Euro, hinzu kommen Beistellungen von Endgeräten für zunächst 32 Mio. Euro; im zweiten Schritt sollen bis zu 103 Mio. Euro abgerufen und weitere Beistellungen für rund 32 Mio. Euro beschafft werden. ZNV soll bis 2024 das Vorgängersystem Tetrapol Bw ablösen.
- 30. November 2022: Der Haushaltsausschuss billigt den Rahmenvertrag über die Beschaffung von insgesamt 15.227 Digitalfunkgeräten und schafft damit die Grundlage, moderne digitale UHF-Hand- und Fahrzeugfunkgeräte für die Umsetzung von D-LBO abzurufen. Ein erster Abruf zur Ausstattung der der NATO zugesagten Verbände – einschließlich der bis 2025 zu stellenden Division des Heeres – wird angekündigt.
- 14. Dezember 2022: Der Haushaltsausschuss gibt einen Rahmenvertrag über moderne digitale Führungsfunkgeräte für die Umsetzung von D-LBO frei. Mit der damit verbundenen Festbeauftragung wird zunächst die Ausstattung der für die NATO zugesagten Verbände erfolgen, inklusive der bis 2025 zu stellenden Division des Heeres.
- 1. März 2023: Der Haushaltsausschuss stimmt dem ersten verbindlichen Auftrag aus dem Rahmenvertrag zu: 3.500 digitale Hand- und Fahrzeugfunkgeräte (3.000 Handfunk-, 500 Fahrzeugfunkgeräte) für rund 33,2 Mio. Euro inklusive Zubehör und Lizenzen aus dem Sondervermögen. Erste Geräte sollen noch im selben Jahr vor allem den als NATO-Eingreifkräfte gemeldeten Truppenteilen zur Verfügung stehen, die Lieferung bis Ende 2024 abgeschlossen sein.
- 25. September 2024: Der Haushaltsausschuss genehmigt eine Änderung des bestehenden Vertrags mit der BWI als Koordinierendem Auftragnehmer über die Umrüstung weiterer Plattformen für knapp 80 Mio. Euro.
- 13. November 2024: Der Haushaltsausschuss billigt einen Vertrag über rund 64 Mio. Euro, mit dem die BWI GmbH die Erstausbildung an Geräten der Ausstattungsvariante D-LBO basic durchführt und die dafür benötigten Ausbildungsanlagen aufbaut und ausrollt.
- 18. Dezember 2024: Integration von Führungsfunkkomponenten in 9.256 Einzelsysteme der Landstreitkräfte bei 123 verschiedenen Plattformtypen für rund 1,99 Mrd. Euro.
- 2025: Die Ausrüstung der Truppe mit D-LBO beginnt, ebenso die Serienintegration. Der Geländewagen Wolf 2 wird als erstes Fahrzeug serienmäßig mit der Vollausstattung ausgeliefert.
- 8. Oktober 2025: Der Haushaltsausschuss genehmigt einen Beschaffungsvertrag zur Modernisierung des Gefechtsübungszentrums Heer, das auf Basis von D-LBO digitale Daten der Übungsteilnehmer senden, empfangen, aufzeichnen und auswerten können soll.
- 5. November 2025: 1. Änderungsvertrag der bestehenden Rahmenvereinbarung für Unterstützungsleistungen im Rahmen der Umsetzung des Rüstungsprogramms D-LBO, der Projekte TaWAN LBO RifuMgmt sowie der deutsch/niederländischen Kooperation Tactical Edge Networking (TEN) für 68,5 Millionen Euro.
- November 2025: Nachdem beim Einbau der Funkgeräte Probleme aufgetreten waren und das Gesamtsystem bei einem Test nicht überzeugt hatte, wird die Reihenfolge der Umrüstung geändert: Zunächst werden weniger einsatzrelevante Fahrzeuge digitalisiert.
- 3. Dezember 2025: Verteidigungsminister Pistorius bittet Vertreter der sechs beteiligten Rüstungsunternehmen zur Bestandsaufnahme in den Bendlerblock; teil nehmen auch Staatssekretär Jens Plötner und Generalinspekteur Carsten Breuer. Sein Fazit: „Es gibt Fortschritte, es hakt aber noch deutlich an vielen Stellen.“ Beim Führungsfunk konnten viele Herausforderungen abgestellt werden, ungelöst blieben Probleme bei der Datenübertragung, bei hoher Systemauslastung, im Zusammenspiel einzelner Softwarekomponenten und bei der Funkreichweite. Als Konsequenz erhält der Mischbetrieb höchste Priorität, eine neue Stabsstelle im BMVg übernimmt die Koordinierung, die Projektkontrolle im Beschaffungsamt wird gestärkt und ein Koordinator nach Munster entsandt. Die Industrie versichert, die 10. Panzerdivision bis 2027 digitalisieren zu können.
- Februar 2026: Ein Feldtest bringt spürbare Verbesserungen bei der Gesamtperformance.
- April 2026: Bei einem zweiten, dreiwöchigen Feldtest werden eine Panzerkompanie und weitere Fahrzeuge vernetzt. Das System bleibt unter Last und bei Störversuchen stabil, Tracking befreundeter Kräfte sowie Qualität und Reichweite des Funks überzeugen; zugleich wird der Mischbetrieb nachgewiesen.
- 13. Mai 2026: Das BMVg meldet Fortschritte in allen drei großen Handlungssträngen. Die Testreihen in Munster zeigen D-LBO basic als funktionsfähiges Gesamtsystem aus Führungsfunkgerät, Tactical Core und Battle Management System, die Kriterien des Heeres werden größtenteils erfüllt. Bei der Serienintegration sind über 700 Plattformen auf D-LBO basic umgerüstet, die Zahl der Umrüststandorte wurde von zwei auf sieben erhöht – dennoch liegt man hinter den Zielen.
- 24. Juni 2026: Der Haushaltsausschuss billigt vier 25-Millionen-Euro-Vorlagen, darunter den 7. Änderungsvertrag im Programm D-LBO: Liefermengen und -kadenz der Führungsfunkgeräte werden erhöht, geplant sind knapp 32.000 zusätzliche Führungsfunkgeräte sowie zusätzliche Handfunkgeräte für den digitalen Mischbetrieb, die anschließend der aufwachsenden Truppe zugutekommen. Das Volumen beträgt rund 2,4 Mrd. Euro, wovon rund zwei Milliarden auf die Ausstattung neuer Plattformen entfallen; das BMVg betont, dies seien ausdrücklich keine Mehrkosten für D-LBO. Ebenfalls gebilligt werden Adapterplatten und militärisch ausgelegte „rugged PIN Pads“ für die Serienintegration in neue und bestehende Fahrzeuge.
- 29. Juni 2026: In Munster beginnt der Systemnachweis.
- 7. Juli 2026: Nach einem erneuten Treffen mit der Industrie berichtet Minister Pistorius, Stabilität und Leistung des Gesamtsystems hätten sich deutlich verbessert und die Musterintegration liege im Plan – rund 50 Prozent der notwendigen Musterintegrationen sind abgeschlossen –, die Serienintegration liege dagegen zurück. Ein Maßnahmenplan sieht mehr Personal für die Güteprüfung und einen optimierten Fahrzeugabnahmeprozess vor; die Industrie versichert, 2026 würden 2.700 Fahrzeuge mit D-LBO ausgestattet.
- 8. Juli 2026: Der Haushaltsausschuss stimmt der Erweiterung des Rahmenvertrags über gehärtete IT-Komponenten – vornehmlich Notebooks und Tablets – sowie dem ersten konkreten Abruf unter anderem für D-LBO und TaWAN zu, damit die laufenden Einrüstungen verzugslos fortgesetzt werden können.
- Sommer 2026 (geplant): Der Digitalfunk für den Mischbetrieb soll in noch nicht umgerüstete Fahrzeuge eingerüstet werden; zudem ist eine umfassende D-LBO-Einsatzprüfung vorgesehen.
- 1. Januar 2027 (geplant): Die Panzergrenadierbrigade 37 soll digital geführt werden können und der NATO als Forward Land Force Brigade digitalisiert zur Verfügung stehen.
- 1. Juli 2027 (geplant): Die Panzerbrigade 45 in Litauen soll digitalisiert sein.
- Ende 2027 (geplant): Die 10. Panzerdivision („Division 2025″) soll komplett mit D-LBO ausgerüstet sein; danach folgen die übrigen Verbände der Landstreitkräfte nach und nach.
German Mission Network Block 1, verlegefähige Rechenzentren

Typ: verlegefähige Rechenzentren und Gefechtsstände
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: BWI GmbH
Bestand: 0
Bestellt: N/A
Bedarf: 6 große & 26 kleine verlegefähige Rechenzentren sowie 5 Gefechtsstände der Luftwaffe
Kosten: 1,236 Mrd. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 35) & Einzelplan 14 ab 2028 (Kapitel 1405 Titel 554 35)
Auslieferung: N/A
Beschreibung:
Die Bundeswehr plant die Beschaffung mobiler, verlegefähiger Rechenzentren (vRz), die mit stationären IT-Systemen vernetzt werden sollen. Dazu hat das BMVg, einen Vertrag mit der BWI geschlossen. Der Gesamtumfang des Vorhabens liegt bei etwa 1,236 Milliarden Euro. Ziel ist es, eine bessere Interoperabilität und Vernetzung der Bundeswehr sowohl national als auch multinational sicherzustellen.
Die Beschaffung beinhaltet sowohl sofortige Festaufträge und Abrufleistungen in Höhe von etwa 1,22 Mrd. Euro als auch zwei Optionen, die zusammen etwa 16,33 Millionen Euro kosten. Weitere Optionen könnten später hinzukommen, sind jedoch abhängig von konkreten zukünftigen Einsatzanforderungen und der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel.
Das Verteidigungsministerium betont, dass die Beschaffung dringend notwendig ist, da andernfalls die operative Einsatz- und Führungsfähigkeit der Bundeswehr insbesondere innerhalb der NATO beeinträchtigt wäre. Die vRz sollen eine nahtlose Integration und Bereitstellung sicherer IT-Dienste sowohl im Inland als auch im Einsatzgebiet gewährleisten und somit die Führungsfähigkeit der Bundeswehr bis zur Ebene Division sicherstellen.
Die Nutzungskosten für das Projekt bis einschließlich 2045 werden auf rund 3,715 Milliarden Euro geschätzt und sollen aus dem Einzelplan 14 finanziert werden.
German Mission Network Block 2, Erhalt Führungsfähigkeit Marine
Typ: Führungsinformationssystem
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: BWI
Bestand: N/A
Bestellt: N/A
Bedarf: N/A
Kosten: 99,66 Mio. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 554 35)
Auslieferung: N/A
Beschreibung:
Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) hat mit der BWI einen Vertrag im Umfang von rund 99,665 Mio. Euro abgeschlossen, der den Umzug, die Einrichtung sowie den Betrieb zentraler Führungseinrichtungen der Marine von Glücksburg nach Rostock umfasst. Ziel des Projekts „German Mission Network Block 2“ (GMN 2) ist es, die operativen Kapazitäten des Marinekommandos, einschließlich des Maritime Operations Centre (MOC), des Fleet Entry Points (FEP) und des Maritime Component Commands (MCC), am Standort Rostock zusammenzuführen und dort nahtlos weiterzuführen.
Der Vertrag beinhaltet die Installation GMN-konformer IT-Ausstattung in Rostock, die Bereitstellung von Software und ergänzender Infrastruktur, sowie die Erstellung notwendiger Dokumentationen und Durchführung von Schulungen. Auch ein temporärer Parallelbetrieb an beiden Standorten während der Übergangsphase ist Teil der Vereinbarung.
Satellitenkommunikation der Bundeswehr Stufe 3

Typ: Satellitenkommunikationssystem
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: Airbus Defence and Space (ADS)
Bestand: 0
Bestellt: 1 Frequenzsicherungssatelliten Sparrow & 2 Kommunikationssatelliten COMSATBw 1B und 2B
Bedarf: N/A
Kosten: 2,152 Mrd. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 33) & Einzelplan 14 ab 2028 (Kapitel 1405 Titel 554 33)
Auslieferung: 2027 – 2029
Beschreibung:
Das BAAINBw hat mit Airbus Defence and Space (ADS) einen Vertrag über rund 2,152 Milliarden Euro abgeschlossen, der die Beschaffung und den Betrieb von drei Kommunikationssatelliten für das Projekt SATCOMBw Stufe 3 umfasst. Konkret handelt es sich um einen Frequenzsicherungssatelliten („Sparrow“) und zwei Kommunikationssatelliten (COMSATBw 1B und 2B). Ziel ist es die weltweite Kommunikation und Führungsfähigkeit der Bundeswehr sicherzustellen.
Die neuen Satelliten bieten im Vergleich zur Vorgängerstufe verbesserte Technologien und Resilienz gegen Störungen. Der erste Satellit soll 2027 seinen Betrieb aufnehmen, die beiden weiteren folgen ab 2029 mit einer Lebensdauer von mindestens 15 Jahren. Als Hauptauftragnehmer fungiert Airbus Defence and Space (ADS) in Taufkirchen, unterstützt durch OHB System (Bremen) und das DLR (Bayern).
Die Kosten teilen sich auf etwa 1,780 Milliarden Euro für die Realisierungsphase und rund 372 Millionen Euro für die Nutzungsphase auf. Optional kann der Betrieb bis Ende 2049 verlängert werden, was zusätzliche Kosten von 100 Millionen Euro nach sich ziehen würde. Dies müsste dann noch gesondert durch den Bundestag bewilligt werden.
Satellitenkommunikation der Bundeswehr Stufe 4
Typ: Satellitenkonstellation für Kommunikationszwecke
Projektstatus: geplant
Auftragnehmer: /
Bestand: 0
Bestellt: 0
Bedarf: ca. 100 – 200 Kommunikationssatelliten
Kosten: 8 – 10 Mrd. Euro
Finanzierung: N/A
Auslieferung: bis 2029
Beschreibung:
Im Rahmen des Vorhabens „Satellitenkommunikation der Bundeswehr Stufe 4″ (SATCOMBw Stufe 4) plant die Bundeswehr die Beschaffung einer Satellitenkonstellation von rund 100 – 200 Kommunikationssatelliten. Das Satellitenkommunikationssystem soll bereits bis 2029 einsatzbereit sein. Das geschätzte Kostenvolumen beläuft sich auf acht bis zehn Milliarden Euro. Rheinmetall, Airbus und OHB wollen bei diesem Vorhaben zusammenarbeiten um den Zuschlag zu erhalten.
Taktisches Wide Area Network Landbasierte Operationen

Typ: Kommunikations- und Richtfunkmanagementsystems
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: Rheinmetall Electronics GmbH
Bestand: 0
Bestellt: 56 kleine & 51 große Richtfunksysteme sowie zehn Führungsfahrzeuge
Bedarf: 254 kleine & 388 große Richtfunksysteme sowie 69 Führungsfahrzeuge
Kosten: 1,88 Mrd. Euro (Festbeauftragung) / 5,47 Mrd. Euro (Gesamtvertragswert)
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 39) & Einzelplan 14 ab 2028 (Kapitel 1405 Titel 554 39)
Auslieferung: 2026 – 2029
Beschreibung:
Am 29. Januar 2025 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages der Beschaffung des Kommunikations- und Richtfunkmanagementsystems „Taktisches Wide Area Network Landbasierte Operationen“ (TaWAN LBO) zugestimmt. Sechs Tage später, am 4. Februar 2025, hat das BAAINBw einen entsprechenden Rahmenvertrag mit der Rheinmetall AG geschlossen. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf bis zu 5,5 Milliarden Euro. In einem ersten Schritt sollen jedoch lediglich 56 kleine und 51 große Richtfunksysteme sowie zehn Führungsfahrzeuge beschafft werden. Die Kosten für diesen ersten Abruf belaufen sich auf 1,88 Milliarden Euro. Die Auslieferung ist für den Zeitraum 2026 bis 2029 geplant. Darüber hinaus bestehen Optionen auf weitere 198 kleine und 337 große Richtfunksysteme sowie bis zu 59 zusätzliche Führungsfahrzeuge. Dafür wären weitere 3,59 Milliarden Euro erforderlich.
Rechenzentrumsverbund Geschäftsbereich BMVg

Typ: Rechenzentrumsverbund
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: BWI GmbH
Bestand: N/A
Bestellt: N/A
Bedarf: N/A
Kosten: 1,958 Mrd. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 36) & Einzelplan 14 ab 2028 bis 2034 (Kapitel 1413 Titel 53205)
Auslieferung: 2026 – 2030
Beschreibung:
Das Bundesverteidigungsministerium hat die BWI mit Aufbau und Betrieb eines Rechenzentrumsverbunds für den Geschäftsbereich BMVg beauftragt. Der Abruf erfolgt aus der Rahmenvereinbarung „BWI-Dienste“. Der Leistungsumfang beläuft sich auf rund 1,853 Mrd. Euro für den Zeitraum 2025 bis 2034; zusätzlich wurde für vorbereitende Maßnahmen und Investitionen eine Eigenkapitalerhöhung der BWI von 106 Mio. Euro vereinbart.
Ziel ist, unter militärischen Sicherheits- und IT-Sicherheitsvorgaben zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten bereitzustellen, die für die Digitalisierung des BMVg-Bereichs sowie für Einsatz- und Operationsführung – auch im Krisen- und Kriegsfall – notwendig sind. Hintergrund sind der gestiegene Bedarf seit dem russischen Angriff auf die Ukraine und Anforderungen aus dem NATO Force Model. Ein zeitnaher Abschluss war erforderlich, da Angebotsfristen und am Markt reservierte Kapazitäten sonst verfallen wären; Verzögerungen hätten u. a. KI-Anwendungen und Bündnisverpflichtungen beeinträchtigt.
Mobiles Aufklärungsunterstützungssystem
Typ: Aufklärungsunterstützungssystem
Projektstatus: geplant
Auftragnehmer: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
Bestand: 0
Bestellt: 0
Bedarf: 90
Kosten: 663 Mio. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr & Einzelplan 14
Auslieferung: ursprünglich ab 2026 geplant
Ziel/Zweck: Ersatz für die TPz FUCHS PEILER und DINGO EloKa-Tr EMU. Dieses Vorhaben soll die Fähigkeiten zur Peilung und Ortung von Gegnern verbessern.
Projektverlauf:
- 28. Januar 2026: Der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Beschaffung von bis zu 90 Einsatzsystemen des mobilen Aufklärungsunterstützungssystem (MAUS) für die Kräfte der elektronischen Kampfführung der Bundeswehr mit Festbeauftragung stand auf der Tagesordnung des Haushaltsausschusses, fand jedoch keine Zustimmung. Grund sind Zweifel der Abgeordneten an dem in Schlagzeilen geratenen Hersteller Rohde & Schwarz, der per Direktvergabe beauftragt werden sollte.
Rüstsatz Netzservicetrupp

Typ: Rüstsatz Netzservicetrupp (RS NServTrp)
Projektstatus: Auslieferung
Auftragnehmer: Leonardo Deutschland
Bestand: 4+
Bestellt: 119
Bedarf: 393
Kosten: 22,8 Mio. Euro (für 76 RS NServTrp) / 113,16 Mio. Euro (Gesamtvolumen)
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 95) & Einzelplan 14 ab 2027 (Kapitel 1405 Titel 554 05)
Auslieferung: seit 2023
Ziel/Zweck: Der Rüstsatz Netzservicetrupp (RS NServTrp) dient dazu Kommunikationssysteme der Bundeswehr in weltweiten Einsätzen über kurze Distanzen (bis zu 2.000 Meter) durch Kabel (Lichtwellenleiter oder Kupfer) zu vernetzen. Damit sollen Verbindungen zwischen eigenen Kommunikationsanlagen, Satellitensystemen und externen Netzen (Verbündete, Gastländer, NGOs) hergestellt und betrieben werden.
Projektverlauf:
- Juli 2022: Das BAAINBw beauftragt Leonardo Deutschland mit der Herstellung und Lieferung von 43 Rüstsatzen Netzservicetrupp (RS NServTrp).
- März 2023: Die ersten vier der 43 bestellten RS NServTrp wurden an das BAAINBw übergeben.
- 18. Dezember 2024: Der Haushaltsausschuss des Bundestages stimmt dem Abschluss eines Rahmenvertrages mit Festbeauftragung zur Herstellung und Lieferung des RS NServTrp zu.
- 24. März 2025: Das BAAINBw hat mit Leonardo Deutschland einen Rahmenvertrag mit Festbeauftragung zur Herstellung und Lieferung des RS NServTrp geschlossen. Im ersten Schritt wurden 76 RS NServTrp für 22,2 Millionen Euro bestellt. Insgesamt lässt der Rahmenvertrag die Bestellung von bis zu 350 RS NServTrp für 113,16 Millionen Euro zu.
- 20. Mai 2026: Der Haushaltsausschuss stimmt der Beschaffung weiterer RS NServTrp aus dem bestehenden Rahmenvertrag zu – Stückzahlen und Kosten sind unbekannt.
Mustercontainerhüllen für IT-Arbeitsplätze und Systemtechnik
Typ: Funktionscontainerhüllen für IT-Arbeitsplätze und Systemtechnik
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: DREHTAINER GmbH
Bestand: N/A
Bestellt: N/A
Bedarf: 8.974 Containerhüllen Variante IT-Arbeitsplatz & 749 Containerhüllen Variante Systemtechnik
Kosten: mehr als 25 Mio. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr & Einzelplan 14
Auslieferung: N/A
Ziel/Zweck: Die Mustercontainerhüllen sollen im In- und Ausland selbst unter extremen klimatischen Bedingungen zum Einsatz kommen, wie sie das weltweite Einsatzspektrum der Bundeswehr mit sich bringt. Künftig sollen sie – ähnlich wie früher die Fernmeldekabinen – die Grundlage für die unterschiedlichsten Aufgaben in Aufklärung, Kommunikation und Planung sowie für weitere Einsatzbereiche bilden. Jedes landgebundene Projekt soll dabei mit einheitlichen Containerhüllen aus dem Bereich der Systemcontainer ausgestattet werden, um bei der Projektarbeit ein standardisiertes Vorgehen zu etablieren. Die fähigkeitsstiftenden Projekte greifen auf ein vorhandenes Portfolio an Containerhüllen zurück und rüsten diese entsprechend den jeweiligen Projektanforderungen aus.
Projektverlauf:
- 10. September 2025: Der Haushaltsausschuss des Bundestages stimmt zwei Rahmenverträgen über die Konstruktion, Herstellung und Lieferung von Mustercontainerhüllen (Los 1 und 2) mit Festabruf zu.
- Mitte Oktober 2025: Das BAAINBw hat mit der DREHTAINER GmbH zwei Rahmenverträge abgeschlossen. Der erste Rahmenvertrag erlaubt die Beschaffung von bis zu 8.974 Containerhüllen der Variante IT-Arbeitsplatz in sechs verschiedenen Typen über einen Zeitraum von fast 30 Jahren. Der zweite Rahmenvertrag umfasst die Beschaffung von bis zu 749 Containerhüllen der Variante Systemtechnik in drei unterschiedlichen Typen, ebenfalls über die kommenden 30 Jahre.
Multi Kryptotelefone
Typ: Kryptotelefon
Projektstatus: Auslieferung
Auftragnehmer: secunet Security Networks AG
Bestand: N/A
Bestellt: 2.351
Bedarf: 2.675+
Kosten: 104,76 Mio. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 554 34)
Auslieferung: 2024 – 2026
Beschreibung:
Die aktuell in Nutzung befindlichen ISDN-basierten Kryptogeräte werden durch IP-basierte Multi-Kryptotelefone des Typs SINA Communicator H ersetzt. SINA Communicator H ermöglicht die verschlüsselte Kommunikation über das Internet. Zukünftig sollen die Kryptotelefone durch Software-Updates weiterentwickelt und damit für die Kommunikation bis zur Einstufung „NATO-Secret“ freigegeben werden. Das Vorhaben ist Teil der Kryptomodernisierung der Bundeswehr. Folgende Lose wurden bisher bestellt:
- Los: 1.350 Multi Kryptotelefone, gehärtet für 70 Millionen Euro. (18. Oktober 2023)
- Los: 1.001 Multi Kryptotelefone für 34,76 Millionen Euro. (13. Dezember 2023)
Multikrypto- und Mehrbereichsschlüsselgerät ED7-MC
Typ: Multikrypto- und Mehrbereichsschlüsselgerät
Projektstatus: genehmigt
Auftragnehmer: Rohde & Schwarz SIT
Bestand: N/A
Bestellt: 2.887
Bedarf: 8.720
Kosten: 93,4 Mio. Euro (Festbeauftragung)
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr bis 2027 (Kapitel 1491 Titel 554 34) & Einzelplan 14 ab 2028 (Kapitel 1405 Titel 554 34)
Auslieferung: 2025 – 2031
Beschreibung:
Das Verteidigungsministerium will mit Rohde & Schwarz SIT einen Rahmenvertrag über sieben Jahre (2025–2031) für die Lieferung der „ED7-Gerätefamilie“ abschließen. Kern ist der Ersatz des veralteten Mehrbereichsschlüsselgeräts ELCRODAT 4-2 durch das Multikrypto- und Mehrbereichsschlüsselgerät ED7‑MC im Rahmen der Krypto-Modernisierung (Teilprojekt 2a). Zusätzlich können weitere Bedarfe und Ersatzbeschaffungen der gehärteten Varianten ED7‑CT (Telefon) und ED7‑FN (Transitschlüsselgerät) über den Vertrag abgedeckt werden.
Fest beauftragt sind bis zu 2.887 Gerätesätze im Wert von rund 93,4 Millionen Euro; optional können bis 2031 weitere 5.843 Sätze abgerufen werden. Voraussetzung für die Abnahme ist die noch ausstehende BSI-Zulassung, wodurch nicht zugelassene Geräte vertraglich ausgeschlossen sind. Die Nutzungskosten werden mit insgesamt 85,62 Millionen Euro bis 2045 veranschlagt; die Liefer- und Produktionsrisiken bewertet das Ministerium als gering.
Empfängerkarten GPS M-Code
Typ: Empfängerkarten GPS M-Code
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: N/A
Bestand: N/A
Bestellt: 9.058
Bedarf: N/A
Kosten: 51,5 Mio. Euro
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr (Kapitel 1491 Titel 551 11)
Auslieferung: 2025 – 2028
Beschreibung:
Die Empfängerkarten werden in die Navigationsgeräte von Fahrzeugen und Marineeinheiten integriert. Damit wird die Fähigkeit verbessert, „sicher, zuverlässig und resilienter gegen Störversuche zu navigieren.“
Explosion Resistant GPS Receiver 2M
Typ: explosionsgeschützte GPS Empfängerkarten
Projektstatus: bestellt
Auftragnehmer: Rockwell Collins Deutschland
Bestand: N/A
Bestellt: 6.000
Bedarf: 30.000+
Kosten: 42,58 Mio. Euro (Festbeauftragung) / 243,12 Mio. Euro (Gesamtauftragswert)
Finanzierung: Sondervermögen Bundeswehr
Auslieferung: 2025 – 2026
Beschreibung:
Siebenjähriger Rahmenvertrag über bis zu 30.000 explosionsgeschützte GPS Empfängerkarten ERGR 2M (Explosion Resistant GPS Receiver). Bisher sind folgende Bestellungen getätigt wurden:
- Tranche: 6.000 ERGR 2M für 43 Millionen Euro (17.10.2024)
