Das Minenjagdboot „Fulda“ wird am 19. Januar 2026 um 10 Uhr von seinem Stützpunkt in Kiel aus in See stechen. Bis Mitte Juni vertritt das Schiff des 3. Minensuchgeschwaders Deutschland im NATO-Verband SNMCMG 1, der Standing NATO Mine Countermeasures Group 1.
Einsatz in der Ostsee geplant
Die 40 Besatzungsmitglieder unter Führung von Fregattenkapitän Michael Voigt werden hauptsächlich in der Ostsee operieren. Während des Einsatzes nimmt die Crew an mehreren internationalen Übungen teil, darunter Dynamic Move, Open Spirit und BALTOPS.
Voigt bezeichnet die längeren Abwesenheitszeiten und die sicherheitspolitische Bedeutung des NATO-Verbandes als neue Erfahrung für Teile seiner Mannschaft. Als größte Herausforderung sieht der Kommandant die winterlichen Witterungsverhältnisse im ersten Jahresquartal.

Aufgaben der NATO-Minenabwehrgruppe
Die SNMCMG 1 gehört zu den vier permanenten maritimen NATO-Verbänden, die als Schnelle Eingreifkräfte des Bündnisses fungieren. Diese Einheiten verfügen über eine hochwertige Ausrüstung und durchlaufen intensive Schulungsprogramme, um bei Krisen rasch reagieren zu können.
Der Verband operiert ganzjährig vorwiegend in Nord- und Ostsee. Neben der Teilnahme an gemeinsamen Manövern und der Ausbildung in Minenkriegsführung demonstrieren die Schiffe durch Hafenbesuche die Geschlossenheit der Allianz.
Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die Sicherung der Schifffahrtswege. Die Besatzungen identifizieren und räumen Altlasten wie Seeminen, Torpedos und Bomben aus beiden Weltkriegen sowie der Zeit des Kalten Krieges, die noch immer eine Gefahr für Schifffahrt und Küstenbevölkerung darstellen.
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