12 Jahre nach der Außerdienststellung der Heeresflugabwehrtruppe wurde die Entscheidung zur Wiederaufstellung getroffen. Die Neuaufstellung der Heeresflugabwehrtruppe soll bis 2028 am Standort in Lüneburg erfolgen. Die Personal- und Ausrüstungsumfänge sind noch nicht final entschieden. Nur so viel ist bekannt: Beim Aufbau der personellen Kapazitäten soll zum einen die Luftwaffe unterstützt und zum anderen eine Reaktivierung des ehemaligen Personals der Heeresflugabwehrtruppe von vor zwölf Jahren geprüft werden. Als Ausrüstung wird das Heer die neuen Flugabwehrkanonenpanzer vom Typ Skyranger 30 und die neuen Flugabwehrraketenpanzer erhalten. Beide Systeme sind Teil des Vorhabens „Luftverteidigungssystem Nah- und Nächstbereichsschutz“ (LVS NNbS), welches unter Federführung der Luftwaffe realisiert wird, und basieren auf dem GTK Boxer. Von dem Skyranger 30 wurden im Rahmen einer Sofortbeschaffung 19 Stück bestellt, mit einer Option auf 30 weitere Systeme. Der Entwicklungsauftrag für das Teilprojekt 1 des LVS NNbS und damit auch für den neuen Flugabwehrraketenpanzer wurde im Januar dieses Jahres erteilt. Die Serienproduktion soll 2028 beginnen.
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