Der Schiffbau- und Rüstungskonzern Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat am ersten Capital Markets Day seine Pläne für den Börsengang vorgestellt. Bei der Veranstaltung präsentierte sich das Unternehmen erstmals als künftig eigenständige Firma vor potenziellen Investoren und Analysten.
Inhalte der Präsentation
TKMS informierte über seine Marktposition, präsentierte Quartalszahlen und stellte Wachstumsziele vor. Das Unternehmen positioniert sich in drei Bereichen der maritimen Verteidigung: Überwasserschiffbau, U-Boot-Bau sowie Elektronik-, Sensorik- und Technologielösungen.
Investitionen und Modernisierung
Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben kontinuierlich in seine Standorte investiert. In Kiel wurde eine moderne Schiffbauhalle errichtet. Für den Standort Wismar ist eine Investition im dreistelligen Millionenbereich geplant, die wesentlich durch Kundenvorfinanzierungen ermöglicht wird.
Nach Darstellung von CEO Oliver Burkhard hat TKMS seine Prozesse optimiert und Effizienz gesteigert, um das bestehende Auftragsvolumen fristgerecht und im Budget abzuarbeiten.
Marktposition und Auftragslage
TKMS bezeichnet sich als führenden Anbieter im Bereich nicht-nuklearer U-Boote und als einen der führenden Hersteller militärischer Überwasserschiffe. Das aktuelle Auftragsvolumen beträgt 18,6 Milliarden Euro.
Ziele des Börsengangs
Der geplante Börsengang soll dem Unternehmen zusätzliche finanzielle Spielräume verschaffen. Als eigenständiges Unternehmen erhofft sich TKMS mehr Agilität und Flexibilität, um auf die Marktnachfrage reagieren zu können.
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