Am 7. Mai liefen die Fregatte „Baden-Württemberg“ und der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ zum Indo-Pacific Deployment (IPD) 2024 aus. Die „Baden-Württemberg“ startete aus dem spanischen Rota, während die „Frankfurt am Main“ von Wilhelmshaven ablegte. Verteidigungsminister Boris Pistorius verabschiedete den Einsatzgruppenversorger in Wilhelmshaven, begleitet von Staatssekretärin Siemtje Möller und hochrangigen Marine- und Luftwaffenvertretern. Pistorius betonte die Bedeutung der Freiheit der Schifffahrt und die Notwendigkeit, internationale Partnerschaften zu stärken. Die „Baden-Württemberg“, mit 180 Soldaten an Bord, ist das Flaggschiff des Verbandes und beteiligte sich zuvor am UNIFIL-Einsatz im Libanon. Die “Frankfurt am Main” beherbergt rund 200 Soldaten, ergänzt durch Offiziersschüler und Spezialpersonal. Während ihrer siebenmonatigen Reise werden beide Schiffe gemeinsam operieren, nachdem sie sich im Atlantik treffen. Geplante Übungen mit der Royal Canadian Navy und der US Navy stehen auf dem Programm. Parallel dazu wird die Luftwaffe sich zusammen mit Frankreich und Spanien einmal um die Welt verlegen und an internationalen Übungen teilnehmen. Neben den beiden Schiffen werden noch 30 Luftfahrzeuge der Bundeswehr am IPD 2024 beteiligt sein. Damit ist das Indo-Pacific-Deployment 2024 das Größte in der Geschichte der Bundeswehr.
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