ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) hat am 19. Januar 2026 mit dem traditionellen Glockenschlag zur Markteröffnung seinen Einzug in den MDAX an der Frankfurter Börse gefeiert. Damit markiert der Konzern nur wenige Monate nach der Abspaltung von thyssenkrupp AG und dem erfolgreichen Börsengang am 20. Oktober 2025 einen weiteren wichtigen Meilenstein am Kapitalmarkt.
Aufnahme seit Dezember 2025 effektiv
Die beiden von der Deutsche Börse berechneten Aktienindices MDAX und DAX umfassen die 90 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands. Durch die Aufnahme von TKMS, die bereits seit dem 22. Dezember 2025 effektiv ist, wird der MDAX um Europas einzigen vollintegrierten Systemanbieter für maritime Verteidigungsprodukte bereichert. Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärt, dass das Unternehmen als Teil des MDAX mehr Sichtbarkeit und Zugang zu einem größeren Kreis finanzstarker, langfristig orientierter Investoren erhalten werde.

Deutliche Steigerung der Finanzkennzahlen
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024/2025 hat TKMS eine deutliche Steigerung aller wichtigen Finanzkennzahlen verzeichnet. Der Auftragseingang in Höhe von rund 8,8 Milliarden Euro wurde im Vergleich zum Vorjahr versechsfacht. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 30. September 2025 mit etwa 18,2 Milliarden Euro weiterhin auf Rekordniveau und der Umsatz wurde auf 2,2 Milliarden Euro (+9%) gesteigert. Die bereinigte EBIT-Marge wurde von 4,3 auf 6 Prozent gesteigert, mittelfristig wird eine Marge von über 7 Prozent angestrebt.
Auftragshoch mit U-Boot-Programmen
Mit der kürzlich angekündigten norwegischen Auftragserweiterung um zwei weitere U-Boote erreicht das deutsch-norwegische 212CD-Programm sein bislang geplantes maximales Auftragsvolumen von insgesamt zwölf U-Booten. Außerdem gehört TKMS zu den letzten zwei Bewerbern bei der kanadischen Ausschreibung zur Beschaffung von ebenfalls bis zu zwölf U-Booten. Weitere jüngste Aufträge umfassen unter anderem einen Rekordauftrag über die Lieferung von DM2A5-Schwergewichtstorpedos und dem zugehörigen Equipment für die U-Boote der Klasse 212CD, die Modernisierung von sechs U-Booten des Typs 212A der Deutschen Marine und zwei weitere U-Boote für einen asiatischen Kunden. TKMS unterzeichnete zudem den Vertrag für den Bau der neuen Polarstern mit dem Alfred-Wegener-Institut.
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