Fregatte „Brandenburg“ kehrt nach sechsmonatigem UNIFIL-Einsatz zurück

Fregatte "Brandenburg" kehrt nach sechsmonatigem UNIFIL-Einsatz zurück
Foto: Bundeswehr/PIZ Marine

Die Fregatte „Brandenburg“ kehrt nach sechsmonatigem Einsatz in ihre Heimatbasis nach Wilhelmshaven zurück. Das Schiff war im Rahmen der UN-Mission UNIFIL vor der libanesischen Küste im Einsatz.

Rückkehr nach Wilhelmshaven

Am kommenden Samstag, 13. September 2025, wird die Fregatte „Brandenburg“ um 10 Uhr in ihren Heimathafen Wilhelmshaven einlaufen. Das Schiff, auch als „Roter Adler“ bezeichnet, stand unter dem Kommando von Fregattenkapitän Robert Meyer-Brenkhof und war sechs Monate lang als Teil der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) vor der libanesischen Küste im Einsatz.

Aufgaben und Herausforderungen

Der Auftrag der Fregatte umfasste die Überwachung des See- und Luftraums sowie die Unterstützung der libanesischen Marine durch Ausbildungsmaßnahmen. Während des Einsatzes musste die Besatzung die eskalierende Situation zwischen Iran und Israel mitverfolgen, bei der zahlreiche Flugkörper und Raketen zum Einsatz kamen. Kommandant Meyer-Brenkhof berichtete, dass sich vom Meer aus ein bedrückendes Bild bot, das Schiff und seine Besatzung jedoch zu keiner Zeit konkret gefährdet waren.

Zusammenarbeit und Erfahrungen

Während der Mission nahm die „Brandenburg“ an verschiedenen Übungen und Manövern teil, sowohl mit der libanesischen Marine und Luftwaffe als auch mit Schiffen und Hubschraubern anderer UN-Partner. Diese Kooperationen ermöglichten der Besatzung wertvolle Lernerfahrungen. Hafenaufenthalte boten zusätzliche Abwechslung und Erholungsmöglichkeiten.

Einsatzdaten

Im Verlauf der Mission legte die Fregatte rund 30.000 Seemeilen zurück, was etwa 42.100 Kilometern entspricht. An Bord befinden sich bei der Rückkehr etwa 190 Besatzungsmitglieder, darunter ein Bordeinsatzteam aus Eckernförde sowie Soldatinnen und Soldaten, die im Rahmen ihrer Offizierausbildung auf dem Schiff eingesetzt waren.

Der Kommandant äußerte sich erfreut über die bevorstehende Heimkehr und betonte, dass sich die Besatzung nach dem langen Einsatz auf Freizeit, Erholung und das Wiedersehen mit Familie und Freunden freue.

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